Es ist meine Entscheidung – Kontaktabbruch Schwiegermutter

Drei Jahre lang habe ich einen Menschen in meinem Leben ertragen, der mir einfach nicht gut tat. Dieser Mensch gab mir täglich das Gefühl schlecht zu sein – als Mensch und ganz besonders als Mutter. Egal was ich machte, es war alles falsch und schlecht. Jahrelang habe ich nichts gesagt, weil man es eben nicht macht. Habe meinen Frust hinuntergeschluckt und so getan, als ob alles passt. Habe versucht es zu ignorieren oder damit umzugehen, bin aber gescheitert. Die Rede ist von meiner Schwiegermutter.

Ich weiß, dass viele so ihre Problemchen mit dem Schwiegerdrachen haben. Meine Probleme oder besser gesagt, alleine ihre Anwesenheit führte bei mir zu solchen Unwohlsein, dass ich es nicht mehr ertragen konnte. Sie machte mich in allem schlecht. Bevormundete mich im Bezug auf mein Kind, kontrollierte mich in allem was ich tat. Ich fühlte mich irgendwann so schlecht, dass ich einen Entschluss fasste.

 

Bis hier und nicht weiter – Stopp Schwiegermutter!

Als sich meine Schwiegermutter dann auch noch über das Geschlecht unseres zweiten Kindes beschwerte, platzte mir der Kragen. Was kann das kleine ungeborene Kind in meinem Bauch für sein Geschlecht? Ist es weniger wert, nur weil es wieder ein Junge wird? Ich zog für mich an der Reißleine und brach den Kontakt ab.

Anfangs fühlte ich mich noch schlecht dabei. Doch mittlerweile sehe ich das anders. Wieso sollte ich einen Menschen in meinem Leben dulden, der mir nur schlechtes will? Der mich bevormunden will, mir droht und mich ständig immer und überall kritisiert?

Als erwachsene Person und Mutter von mittlerweile drei Kindern habe ich doch das Recht darauf, nur mit den Personen meine Zeit zu verbringen die ich mag und bei denen ich mich wohl fühle. Ich entscheide selbst, wer meine Freunde sind. Warum darf man dann nicht entscheiden mit welchen Personen innerhalb der Familie man seine Zeit verbringt? Wisst ihr wie ich meine?

Ich stoße oft auf Unverständnis. Wie ich das nur machen könnte. Ich würde den Kindern die Oma wegnehmen. Doch meine Kinder vermissen nichts. Eine Oma, die gar nicht damit einverstanden war, dass sie geboren werden, darauf können meine Kinder doch gut und gerne verzichten.

 

Ich entscheide selbst

Ich habe diese Entscheidung für mich getroffen. Ich konnte so nicht mehr weitermachen. Mir geht es mit dieser Entscheidung gut und ich fühle mich seitdem auch nicht mehr als schlechte Mutter.

Ich entscheide, mit wem ich meine Zeit verbringe und vor allem mit wem meine Kinder ihre Zeit verbringen. Ich lasse meine Kinder sicher nicht bei einer Person, die mich ständig nur schlecht macht. Das finde ich viel schlechter für die Kinder als gar kein Kontakt.

Im übrigen rede ich nicht schlecht über sie in der Gegenwart meiner Kinder. Wenn mein großer fragt, warum wir mit der Oma keinen Kontakt haben, dann sage ich ihm, dass die Oma gemein zu mir war und ich ihm alles erkläre wenn er älter ist. Mehr brauchen sie noch nicht zu wissen und es ist okay für sie.

Lasst euch von niemanden, auch nicht von eurer Mutter oder Schwiegermutter, irgendetwas einreden. Wenn ihr den Kontakt abbrechen wollt, dann tut es. Mir hat es sehr geholfen.

Falls ihr auch betroffen seid, dann könnt ihr euch gerne bei mir melden. <3

Eure Steffi

116 Kommentare

  1. Deine Entscheidung war auf jeden Fall richtig! Wenn du dich damit wohlfühlst, spüren das auch deine Kinder. In diesem Fall finde ich es sehr wichtig, wenn der Partner fest zu einem steht und diese Entscheidung genauso unterstützt. Es geht ja immerhin um seine Mutter. Viele Grüsse von einer ebenso dreifach Buben Mama (7, 5 & 2)

      1. Hallo.
        Ich wohne mit meinen Schwiegereltern auf einem Hof,hatte im November 17 ein Zusammenbruch stand kurz vorm Burn Out und ich weiß ganz genau das meine Schwiegermutter einen sehr großen Anteil damit zutun hat,würde gerne den Kontakt abbrechen,aber wir wohnen ja leider auf einem Hof zusammen,was kann ich da machen!? Sie macht mich echt fertig.

        1. Lass sie links liegen und rede nicht mit ihr ! Habe es auch so gemacht und genau diese Pause brachte ich, um für Sie da zu sein, als sie krank wurde und mich brauchte ! Hätte sonst nicht die Kraft gehabt !
          Hör in dich hinein, dein Körper sagt es dir …

        2. Liebe Elli, ich kann dir nur den Tipp geben deine Schwiegermutter wirklich links liegen zu lassen. Sei höflich sag hallo und Tschüss aber mehr auch nicht. Rede auf gar keinen Fall hinter ihrem Rücken schlecht über sie. Versuche sie einfach zu ignorieren. Du brauchst keine Negativen Menschen in deinem Umfeld.

          Falls sie dich irgendwann mal drauf anspricht warum du so kühl zu ihr bist kannst du es ja versuchen zu erklären.

          Das wichtigste ist das du bei dir selber bleibst, versuche dich nicht auf sie zu konzentrieren sonst Geräts du in einen Teifelskreislauf.

          Versuche sie einfach zu ignorieren und vor allem rede mit deinem Partner ganz offen darüber.

          Liebe Grüße

          1. Na ja, zu einer Kommunikation gehören immer zwei, was heisst denn, sie machte mich immer schlecht, hast du dich gekränkt gefühlt oder gab es einfach nur Meinungsverschiedenheiten. Ich bin auch Schwiegermutter und die haben auch nicht immer die Wahl ihre Schwiegertochter aussuchen zu können. Ich bleibe bei meiner Meinung, weil ich das Recht dazu habe und habe klar zu verstehen gegeben, dass sich daran auch nichts ändern wird

        3. Hi
          Ich kann dich gut verstehen gerade in der Landwirtschaft ist das ein sehr groses Problem.mit den Schwiegereltern kenne es zu gut. Haben einen Neubau stehen und ziehen aus den selben Gründen wie du nicht ein.
          Manchmal hilft auch eine Familienberatung

          Grus

    1. Also es ist gut das du an dich denkst! Aber hast du an dein Mann gedacht oder an deine Söhne? Also meine Schwiegermutter hat auch in meine Schwangerschaft Sprüche gebracht.Aber ich hätte nie gesagt meine Kinder ohne oma zu lassen.Sie mag DICH nicht was haben andere damit zu tun. Aber du wirst ja auch später Schwiegermutter!!!! Wenn Freundin meines Sohnes was zu im sagt bin ich auch irgendwie in beschütze Modus aber ich betrachte alles Konstruktiv! Du denkst nur an Dich selber!

      1. Das ist wirklich nicht richtig was du da schreibst. Meine Mutter hatte auch schon immer Probleme mit ihrer Schwiegermutter alias meiner Oma und ich und meine Geschwister sowie mein Papa könnten sogar sehr gut auf sie verzichten. Jetzt wo ich erwachsen bin ist meine Oma zu mir auch nicht unbedingt besser als zu meiner Mutter. Wenn ein Mensch sei es im Berufsleben oder in der Familie dir jahrelang Bauchschmerzen und Probleme bereiten und mit Diskussion und Auseinandersetzung nichts zu machen ist sollte man sich von demjenigen trennen und die neu gewonnene Energie lieber für die wichtigen und lieben Menschen in seiner Umgebung aufwenden.

      2. Es ist stark anzunehmen, dass sie an ihren Mann und die Söhne gedacht hat. Nicht umsonst ist ihr der Kragen geplatzt, als die Schwiegermutter sich auch noch über das Geschlecht ihres Kindes aufgeregt hat. Es wird wohl kaum gut für die Kinder sein, wenn die Großmutter offensichtlich keine männlichen Enkelkinder mehr will. Und als Sohn wird man es wohl auch nicht gerne hören, schließlich ist der ja auch männlich, aber vielleicht hatte er ja Glück und war nicht „einer zu viel“. Dann wär ja alles in Butter?!
        Der Mann ist doch erwachsen und kann genauso sprechen wie die Kinder. Er hat sicher gesagt, was er denkt und offensichtlich gibt es eine Art Konsens.
        Abgesehen davon haben weder Mann noch Kinder etwas davon, wenn es der Ehefrau bzw. Mutter permanent schlecht geht. Man kann über das Thema denken, was man will und Menschen immer wieder angreifen, vielleicht auch, weil man selbst Ähnliches erträgt und das „alles konstruktiv betrachtet“, also sollen die anderen das bitte auch aushalten.
        Aber die psychische Gesundheit der Eltern ist nun einmal die wichtigste Grundlage für eine funktionierende Familie. Kein Kind wird sich freuen, dass es die Omi weiter sieht, wenn die Mutter in Therapie landet oder die Eltern sich dann scheiden lassen. Und dabei entscheidet, was jemand aushalten kann und will. Das mag bei manchen mehr und bei anderen weniger sein. Es nützt nichts, sich einzureden, dass es schon nicht so schlimm ist, wenn es offensichtlich starke Auswirkungen hat. Niemandem steht zu, zu beurteilen, was jemand anderer aushalten muss. Müttern und Frauen wird sowieso immer abgesprochen, dass sie irgendwas tun dürfen, was nicht voll und ganz im Dienste ihrer Familie steht. Absoluter Schwachsinn eigentlich. Aber ich kann auch gar nicht sehen, dass die Entscheidung nicht im Sinne der Familie war. Und wenn sie später Schwiegermutter wird, steht es ihr ja frei, sich ähnliche Sprüche bei ihrer Schwiegertochter zu sparen oder sich zu entschuldigen, sollte es mal dazu kommen. Und der Schwiegertochter wird es freistehen, selbst zu entscheiden, ob sie den Kontakt möchte oder nicht. Prost!

    2. Hi!

      Ich kann es total nachvollziehen!Eben aus diesen Gründen habe ich den Kintskt abgebrochen.Der Auslöser war als meine SchiMu zu mir in der Schwangerschaft sagte „So,so…7.Woche…bis zur 12. kann noch viel passieren“ und grinste mich an.

      1. Hallöchen mir geht’s nicht anders wie dir.
        Ich habe schon seit letztes Jahr nichts mehr mit meiner Schwiegermutter zu tun sei es per Handy Kontakt oder so.
        Mein Sohn (1)muss sie auch nicht sehen.Ich habe da so meine Gründe.

    3. Ich finde deine Entscheidung sehr mutig und ich kann es sehe gut nachempfinden. Ich selbst habe letztes Jahr den Kontakt zu meinen Schwiegereltern abgebrochen, weil bei uns ähnliche bzw schwerwiegendere Probleme aufgetaucht sind. Leider hat meine Ehe das nicht überlebt und mein Noch Ehemann hat sich dazu überreden lassen unseren Sohn zu entführen und zu seinen Eltern zu ziehen. Nach drei Wochen habe ich unseren Sohn durch einen Gerichtsbeschluss wieder nach Hause bekommen und seitdem führen wir ein Wechselmodell und ich musste seine Eltern nach dem ein oder anderen Zwischenfall bis Juni letzten Jahres NIE mehr Wiedersehen und es geht mir bedeutend besser ?

      1. Sorry wenn ich mich in dieses Thema einmische. Bin selbst eine Schwiegermutter die von ihrer Schwiegertochter ignoriert wird. Meinem Sohn geht es in dieser Situation natürlich nicht gut, aber er steht zu seiner Familie und ich toleriere das auch.
        Wäre es denn allgemein nicht besser wenn sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und darüber reden?!!!
        Weshalb müssen Außenstehende Urteile sprechen?
        Nur weil man egoistisch ist und auf sein Recht beharrt . Eine Familie kaputt macht und das allerschlimmste dabei sogar noch unschuldige Kinder in dieses Kindergartenzerrarium mithinein zieht.
        Jeder muss selbst entscheiden wie er handelt und umgeht mit unangenehmen Situationen im Leben .
        Aber bitte denkt auch daran das es nicht nur um die einzelne Person geht sondern eine ganze Familie daran hängt.
        Vielleicht sollten sich manche darüber hier erstmal Gedanken machen und doch erst ein klärendes Gespräch mit der Problemperson suchen!!!
        Lg Chrissi

          1. Jeder sollte das tun was ihn glücklich macht. Und wenn die Schwiegermutter etwas klären oder aufhören möchte übergriffig zu werden, sei es verbal der Mutter gegenüber oder durch Aktionismus, kann sie sich doch ebenfalls bei der Familie melden. Ich habe das Kapitel Schwiegermutter auch geschlossen und es geht uns sooooo viel besser. Liebe Grüße

          2. Also, Ich bin auch Schwiegermutter und meine SchT erpresst mich mit Grossmutterentzug, weil ich gegen vegane ernährung bei Kleinkindern bin und auch noch Impfgegner sind. Nun müssen die Kleinen als Sündenbock und Druckmittel zum Zweck der Instrumentalisierung herhalten. Alles Quatsch, bei der bösen Schwiegermutter handelt es sich um eine historische Metapher, die heutigen Grossmutter sind heute Top gebildet, Akademiker, verstehen etwas von Erziehung und Pädagogik und sind durchaus reflektiert. Es gibt nun mal auch sehr unreflektierte SchT, die meinen, wenn Sie hier die Mitleidkrise abziehen, die Gewinner seien, ??

        1. Liebe Chrissi,
          manchmal geht es leider nicht anders. Meine Schwiegermutter hat mir drei Jahre lang das Leben zur Hölle gemacht und versucht, meinen Mann gegen mich aufzuhetzen. Ich war ihr nicht gut genug für ihren Lieblingssohn. Dann haben wir uns ausgesprochen und ich habe sie gefragt, ob sie denn überhaupt eine Schwiegertochter möchte und die sagte: Ja, aber nicht dich. Im Gespräch kam raus, dass sie mir an allem, was nicht nach ihrem Plan verlief, die Schuld gibt und alle Beteuerungen ihres Sohnen, dass er glücklich ist, haben nichts gebracht.
          Mittlerweile (nochmal sieben Jahre später) verstehe ich, warum sie so gedacht hat und dass sie in einem absolut veralteten Rollenbild hängengeblieben ist. Trotzdem bin ich in meinem ganzen Leben nie so verletzt worden, wie von ihr die drei Jahre lang und es gibt keinen Menschen, den ich so sehr hasse. Ich habe alles versucht, sie wollte nicht, daraufhin wollte mein Mann mit ihr brechen, doch das wollte ich nicht, es ist immerhin seine Mutter. Und als Mutter ist das für mich ein absolut unvorstellbarer Gedanke. Jetzt fahren halt nur noch mein Mann und mein Sohn zum Geburtstag von ihr, sonst sehen sie sich nicht, telefonieren aber ab und zu. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn sie ihre Meinung ändern würde, aber da friert wohl eher die Hölle zu. Für sie bin ich die Frau, die ihr ihren Sohn genommen hat, aber dass sie selbst schuld ist, wird sie nie sehen. Genauso wenig wird sie verstehen, dass ihr Sohn glücklich ist.
          Liebe Grüße Ina

        2. Ich habe den Kontakt mit meiner Schwiegermutter, obwohl wir im selben Haus wohnen, abgebrochen. Meine Kinder durften zur Oma, wann sie wollten. Jetzt wo sie größer sind (16,15,10) hat die Große keinen, die Mittlere nur ausnahmsweise und die Kleine sehr sporadisch Kontakt, obwohl ich nach wie vor nichts dazu sage. Sie haben sich selbst von der ganzen Situation (Beschimpfungen, schlecht reden – auch vor den Kiddies, Schreien …..) ihr Bild gemacht und handeln dementsprechend.
          Deshalb würde ich hier niemanden verurteilen, der, auch im Hinblick auf die eigene Gesundheit (ich weiß wovon ich spreche) sämtliche Kontakte zu solchen Menschen abbricht. Und…miteinander reden, wenn alle Fronten verhärtet sind, ich kann es nicht.
          Lg Dami

        3. Liebe Chrissi,

          keine Ahnung wie es bei dir abgelaufen ist.
          Bei mir war es so, dass ich oft genug Themen die zu Konflikten geführt haben, angesprochen habe.
          Wenn jedoch die Bereitschaft fehlt, etwas zu ändern bzw. sich die Mutter/Schwiegermutter einbildet, im Recht zu sein, dann eskaliert das irgendwann.
          Der Kontaktabbruch hat mir sehr gut getan.
          Den Enkelkindern habe ich nie verboten, Kontakt zur Oma zu haben.
          Inzwischen sind meine Kinder 23, 18 und 16 und können alleine entscheiden ob sie Kontakt haben wollen zur Oma.
          Ps.
          wenn jemand mir als Mutter Schmerz/Leid zufügt, dann macht er den Enkelkindern keinen Gefallen damit.
          Es sollten sich viele „Mütter-Schwiegermütter“ Gedanken darüber machen. Denn letztendlich leiden sie mehr, als die Schwiegerkinder.

        4. Hallo chrissi,
          Es ist zwar länger her das Thema. Ich möchte trotzdem mein Senf dazu geben. Bei uns herrscht auch Stille und zwar seit zwei Jahren. Mir geht’s nicht gut dabei meine Schwiegermutter zu ignorieren aber es geht nichts mehr. Ich habe auch versucht es an einem Tisch zu besprechen und Klarheit verlangt von uns allen dreien : Mann Mutter und ich. Jeder sieht nur sich selbst und versteht nicht mein Problem. Habe verstanden dass die Mutter eine Psychose oder gespaltene Persönlichkeit haben muss. Denn was sie von sich gibt ist nicht normal oder akzeptaben. Ich werde auch immer erniedrigt und für nichts geachtet. Bin unerfahren und naiv und habe keine Menschenkenntnis. Bei meinem Mann werde ich immer wieder angeschwärzt wenn ich wütend auf sie eingeredet habe aufzuhören mich zu belästigen. Alles wird nur verdreht und unerträglich gemacht. Nun weiß ich nicht was Sie für eine Art Schwiegermutter sind und welche Art Schwiegertochter Sie haben. Aber glauben Sie mir, es gibt triftige Gründe für eine konkrete Kontaktsperre. Da muss auch jetzt der Mann durch. Sonst haben die Kinder nur eine Kranke Scheiegermutter und einen Vater und stehen am Grab der aus dem Leben freiwillig ausgeschiedenen Mutter weil diese keine Kraft mehr gehabt.
          Lg
          Kristina

    4. Genau das ist die Frage, wenn du eine Diskrepanz mit der Schwiegermutter hast, darf dann dein Mann oder Partner seine Mutter nicht mehr zu sich nach Hause einladen oder seine Eltern mit seinen Kindern besuchen? Nur weil 2 Leute sich nicht grün sind dürfen sich 7 Leute nicht mehr sehen?

      1. wenn du als Partner so eine Mutter hast, liegt es an dir die Lage zu beruhigen und mit der Mutter zu reden.
        Wenn du ein verantwortungsbewusster Mensch bist, wirst du Alles machen, damit es harmonisch abläuft.
        Solltest du nicht die Reife besitzen und einsehen, dass du als erwachsener Mann nicht von Mama abhängig bist, dann solltest du zurück zu Mama ziehen.
        Denn auf Dauer kann so eine Beziehung nicht gut gehen, wenn die eigene Mutter gegen die Partnerin hetzt. Irgendwann wollen die Enkelkinder auch keinen Kontakt mehr zur Oma.

        1. Es gibt heute viele Hilfen, Paarberatung, Familientherapie etc. Die Kontaktsperre ist absolut veraltet und schadet den Kindern und zerstört Familien. Die Familie , vorvallem Grosseltern stellen einen Reichtum der. Warum darf man nicht divergierende Meinungen haben. Alles andere ist Schwäche,Angst vor Kränkung etc. Wenn ST. So drauf sind, fragt sich wer hier wirklich Hilfe benötigt. Sorry ich komme mir vor wie im Mittelalter.

      2. Wenn es wirklich nur ein Konflikt zwischen zB Schwiegermutter und Schwiegertochter ist bzw. wäre, wäre es ja kein Problem, wenn andere sich weiter treffen. Allerdings muss der Rückzug dann auch akzeptiert werden und darf auch von der Schwiegermutter nicht auf die anderen übertragen werden. Meist wird aber dann doch bemängelt, dass diese nicht mehr kommt, wie denn das aussieht und womöglich, dass sie empfindlich sei oder noch Ärgeres. Wenn der Mann das von sich fern halten kann und nicht weitererzählt oder auch mal sagt, dass er nicht möchte, dass schlecht über seine Frau geredet wird, schön und gut. Aber Kinder können sowas selten auseinanderhalten. Und meist verhalten sich die Männer dann auch nicht so korrekt. Entweder wird es verständlicher Weise persönlich genommen und trifft sie eben auch oder sie tragen es nach Hause, die Frau erfährt es, es belastet die Beziehung weiter oder man versucht das verlorene Schäfchen wieder zurückzutreiben mit ständigem Bitten und Nachfragen etc.
        Gibt es umgekehrt im Übrigen genauso oft, dass über den Schwiegersohn geätzt wird. Dieselben Probleme folgen.

        Also, in einer idealen Welt könnten alle ihre Konflikte nur unter den betreffenden Personen behalten, aber letztendlich gelingt das selten. Außerdem: Wenn die Eltern ihren Sohn und ihre Tochter Ernst nehmen, werden sie auch bei deren Partnerwahl ihre Klappe halten, denn sonst stellen sie ja eigentlich ihr Kind und seinen Geschmack in Frage, denn man geht ja davon aus, dass es sich den Partner oder die Partnerin ausgesucht hat und zumindest größtenteils gut findet. Man kann sich schon mal über die Schwiegerkinder auslassen, so wie sich ja auch viele über Schwiegereltern aufregen, aber man sollte sich nie beim Partner des Objekts des Ärgers beschweren. Das ist immer sehr gefährlich. Ich gehe ja auch nicht zu meinem Schwiegervater um mich über meine Schwiegermutter zu beklagen und erzähle nicht meiner Mutter, was ich alles an meinem Vater scheiße finde. Und wenn man einer Freundin erzählt, wie sehr ihr Mann nervt, naja… Da muss man schon aufpassen, wie man es sagt, ob es notwendig ist, was dabei überhaupt rausschauen soll. Im Grund will man doch entweder die Beziehung stören oder sich einfach nur aufregen. Zahlt sich das aus?
        Die Loyalität sollte nun einmal beim Partner liegen. Stellt man diese Loyalität von außen auf die Probe, darf man sich nicht wundern, wenn man abgeschossen wird oder es Probleme hagelt.

    5. Ich bin auch gerade am überlegen den Kontakt abzubrechen. Wir erwarten gerade unser zweites Kind, es war ungeplant und recht kurz nach der geburt unseres ersten Kindes. Doch wir, die Eltern, freuen uns schon sehr auf den neuen Zuwachs. Doch meine Schwiegermutter sagte mir knallhart ins Gesicht das es doch besser wäre wenn es nicht so wäre und wir hätten uns ja jetzt damit abgefunden! Das ist für mich wirklich das letzte! Da wächst ein neues Leben in mir, ein neues Enkelkind und die sagt so was abgrundtief abartiges. Ich glaube nicht das ich das verzeihen kann.

    6. Hallo liebe Steffi,

      ich versehe dich gut… und wie gut.
      Dein Beitrag ist schon etwas älter…
      wie gehts es dir inzwischen?

      ich habe eine ähnliche Erfahrung machen müssen. Tut immer noch sehr weh. Die vielen bösen Wörter, das Ignorieren, das Auslachen, das „Lächerlich“ machen, das schlechtmachen….
      Irgentwann macht man gefühlsmäßig einfach zu, damit man selber zur Ruhe kommt.
      Irgentwann heilen meine Wunden auch…

      Ich weiss nicht, was die Schwiegermutter(mutter?) damit gewonnen hat.

      liebe grüsse
      und viel Kraft für dich liebe Steffi

      von mir……Tsh….

      1. Hallo, danke für deine lieben Worte.

        Inzwischen geht es mir wieder besser. Der Kontaktabbruch ist ja nun schon 5 Jahre her. Aber es wurmt mich natürlich immer noch, dass sie mich im ganzen Ort schlecht gemacht hat. Aber mittlerweile kann ich da auch einfach drüber stehen.

        Ich wünsche dir alles Liebe,
        Steffi

    7. Habe auch ein Problem mit meiner Schwiegermutter.. eigentlich hatte ich das nie, bis mein Sohn auf die Welt kam.. sie nahm sich immer heraus ihn einfach ohne zu fragen zu nehmen. Was mich schon direkt störte, da jeder andere auch immer davor fragte.. irgend wann war es so, dass sie ihn mir einfach aus der Hand gerissen hat und einfach entschied, dass sie ihm die Flasche gibt. Als mein Freund ihr das dann paar Wochen schrieb, dass sie das lassen soll und zu fragen hat, bevor sie etwas macht, fing sie paar Tage später auf dem Geburtstag seiner Schwester, auf den wir leider nicht kommen konnten an rumm zu heulen und zu behaupten sie darf den kleinen nicht sehen.. was ja überhaupt niemals jemand gesagt hatte. Dazu hat sie auch kein einziges Mal gefragt, ob sie mal vorbei kommen kann oder Ähnliches, um ihn zu sehen. Nur ein mal, ob sie ihn für paar Stunden mitnehmen darf (sie wollte ihn mit zu ihrer Freundin nehmen, die ich nicht einmal kenne und dazu war er erst knapp 3 Wochen alt) da habe ich natürlich nein gesagt. Aber naja seid sie dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat und mich da mega schlecht machen wollte.. ist es jetzt nun mal wirklich so, dass ich sage: Thema erledigt. Er ist noch sehr klein und ist sie eh nicht gewohnt.. zumal hat er eine tolle Oma, meine Mama ♥️

    8. Hallo Steffi,

      mich würde interessieren, wie der Vater der Kinder das sieht… hält er den Kontakt zu seiner Schwiegermutter weiterhin oder ist auch das Verhältnis schwierig geworden? Ist er deiner Meinung, dass sich deine Schwiegermutter falsch verhalten hat?

      LG Rebecca

    9. Hallo, als ich das las sprachst du mir aus der Seele
      Nur es geht nicht nur um meine Schwiegermutter sondern auch um den Schwiegervater
      Mein Freund hat einen Bruder dessen Frau und er und deren Kinder die besten sind
      Sie sind egal was ist immer das beste
      Ich dagegen könnte machen was ich will , der Vater demütigt mich vor Verwandten die ich noch nie in meinen Leben gesehen haben
      Stempelt alles als Scherz ab

      Keiner würde direkt sagen du bist schlecht
      Nein sie geben mir immer eine mit
      Wenn ich mit meinen Freund reden will tut er es als Einbildung meiner Seits ab
      Ich schlafe schlecht und mich macht es fertig das der Bruder der nicht in Deutschland lebt im Sommer zu Besuch kommt
      Und meine Tochter und ich Luft sein werden
      Die machen alles richtig ect

      Ich möchte nicht hin
      Nicht zum Geburtstag meiner Schwiegermutter

      Hab ich die Kraft nein zu sagen
      Aber hinfahren geht nicht innerlich
      Da quäle ich mich

      Immer streiten wir wegen denen
      Das ist es mir nicht wert

    10. Hallo,

      wohne mit meinen Partner in der Nebenortschaft seiner Eltern. Mein Partner hat bereits ein Kind in die Beziehung gebracht.

      Früher war beim Besuch der kleinen immer seine mutter mit,weil wir sie nur ein paar stunden hatte. Ab der schule durft sie dann auch da schlafen und hab dann meinen partner gebeten das wir dann bitte einen Tag mit der kleinen alleine verbringen,da ich auch die Zeit mit Ihnen alleine auch genießen wollte,mein Partner sagt es seiner Mutter und seit dem macht sie mir das leben zur Hölle. Mein Partner glaubt mir natürlich nicht,da ich mir das alles einbilde,sagt er,nur das sie mich bloßstellt,mich hinter meinen rücken bei andere schlecht macht find ich nicht in ordnung. Sie wollte immer eine eigene Tochter haben,sieht daher die kleine auch so.

      Jetzt komm ICH und nimm ihr das Enkelkind und Ihren Sohn auch noch weg (andere Sohn ist leider beteits verstorben) klammert sehr an ihn,da ihr Beziehung zum Mann auch nicht mehr funkt.

      Ich weis echt nimma was ich machen soll,da was ich mach so und so alles in ihren aufen falsch ist. Mein Partner mein ich rede mir das ein.

      Wäre für Ratschläge dankbar.

  2. Ich finde die Entscheidung absolut richtig und hätte es genauso gemacht!
    Dürfen wir denn erfahren wie es deinem Mann dabei geht, bzw. wie er darüber denkt?

    1. Hallo,

      mein Mann steht hinter mir und meiner Entscheidung. Er hat sie von Anfang an akzeptiert, weil er einfach selber gemerkt hat wie schlecht es mir dabei geht und auch das unsere Ehe so wahrscheinlich keine Zukunft gehabt hätte.

      Ich würde mich niemals von einer Person so zugrunde richten lassen, wie sie es versucht hat. Anfangs war mein Mann alleine bei ihr – hat aber auch nicht geklappt.

      Liebe Grüße

      1. Mich würde interessieren wie es für dich wäre, wenn du einen deiner Söhne irgendwann nicht mehr wiedersehen darfst, weil deine Schwiegertochter es nicht will.

  3. Der Frage der Vorrednerin schließe ich mich an, wie geht es deinem Mann dabei? bzw wie handelt er das? Fährt er sie alleine besuchen? War er mit deiner Entscheidung einverstanden, hat er sie gleich akzeptiert? Ich bin nämlich in einer ähnlichen Situation. Aber diesen Schritt habe ich noch nicht gewagt, obwohl es mir wahrscheinlich auch viel besser gehen würde, wenn kein Kontakt mehr bestehen würde – meinem Mann zuliebe…

    1. Hallo,

      mein Mann steht hinter mir und meiner Entscheidung. Er hat sie von Anfang an akzeptiert, weil er einfach selber gemerkt hat wie schlecht es mir dabei geht und auch das unsere Ehe so wahrscheinlich keine Zukunft gehabt hätte.

      Ich würde mich niemals von einer Person so zugrunde richten lassen, wie sie es versucht hat. Anfangs war mein Mann alleine bei ihr – hat aber auch nicht geklappt.

      Liebe Grüße

  4. Ich heiße ebenfalls Stephanie und habe 3 Jungs. Wir haben auch seit Jahren keinen Kontakt mehr mit meinen Schwiegereltern. Eine der besten Entscheidungen unseres Lebens. Immer diese Anspannung braucht niemand.

  5. Kann das nur zu gut verstehen. Auch ich habe mittlerweile den Kontakt ganz abgebrochen. Es gab viele Versuche und jedes mal würde es noch schlimmer. Und seitdem ich keinen Kontakt habe, und meine 2 kleinen Kinder auch nicht, geht es mir und uns wesentlich besser

  6. Wir haben seit 8 Jahren keinen Kontakt zu der Familie meines Mannes. Sie haben mich nicht akzeptiert weil ich einige Jahre älter bin als er.
    Ich habe auch 3 Jungs, 2 aus meiner ersten Ehe. Unser gemeinsamer Sohn fragt nicht mal nach Oma. Für ihn ist es normal nur eine Oma zu haben. Er hat sie auch nie kennengelernt.
    Ich würde diese Entscheidung immer wieder treffen. Es ist schlimm immer runter gemacht zu werden und ich bin meinem Mann sehr dankbar dafür, dass er so zu mir steht.

  7. Hallo
    Ich verstehe diese Entscheidung voll und ganz. Wir haben seit Weihnachten 2015 kaum noch Kontakt zu den Schwiegereltern. Bei uns eskalierte die Situation nachdem unser Neffe geboren wurde. Mein dreijähriger Sohn, der bis dahin immer der Engel der Großeltern war, wurde plötzlich von einem Moment zum nächsten einfach stehen gelassen. Meine Tochter, die noch jünger als unser Neffe ist, wurde überhaupt nicht beachtet. Als meine Schwiegereltern dann auch noch meinten, sich in unsere Erziehung einmischen und unsere Autorität den Kindern gegenüber untergraben zu müssen, reichte es. Es gab viel Gebrüll und ich durfte mir im Beisein meiner beiden kleinen anhören, ich sei eine schlechte Mutter und Ehefrau, ich würde meine Kinder nicht lieben. Mein Mann packte das Auto, die Kinder wurden im Schlafanzug ins Auto gesetzt und wir sind noch am ersten Feiertag nach hause gefahren. Dann herrschte ein halbes Jahr Totenstille. Als wir merkten, dass unser Sohn die Großeltern vermisst (es sind die einzigen, die er kennt), haben wir schweren Herzens einen Schritt vorwärts gemacht. Inzwischen kommen die Schwiegereltern zu den Geburtstagen der Kinder und auch zwischendurch alle paar Monate mal zum Kaffee und spielen. Aber wir haben deutlich gemacht, dass es nur für die Kinder ist.

    1. Es ist wirklich schwierig, wenn die Kinder dann die Großeltern vermissen. So ist es bei uns zum Glück ja nicht, weil sie gar keinen Bezug zu ihnen haben.

      Ich finde es toll von dir, dass du für ein paar Besuche im Jahr für deine Kinder dich so zurücknehmen kannst. Wirklich Hut ab!

      Alles liebe

  8. Hallo Steffi!
    Dein Mut ist bemerkenswert und dein Mann ist echt klasse! Ich wäre überglücklich nie wieder Kontakt zu meiner Schwiegermutter haben zu müssen, sie so ein negativer Mensch den man unmöglich zufrieden kriegen kann. Mich kann sie überhaupt nicht ausstehen und noch viel weniger mein Kind dass ich in die Beziehung schon mitgebracht hatte. Wir hatten schon so viel Streit mit meinem Mann weil er nicht zu mir steht, ich glaube nicht dass er das je mitmachen würde. Er ist auch ihr einziger Sohn. Bin oft ratlos was ich machen soll.

    Ich finde es wirklich super dass du dein Glück selbst in die Hand genommen hast. Vielleicht wird mir das Mut machen auch was zu ändern!

    Alles Gute und liebe Grüße

    1. Hallo,

      ich schätze es auch sehr, dass mein Mann hier so hinter mir steht. Ich hätte es anders wohl nicht mehr lange durchstehen können.

      Vielleicht kann dein Mann einen Kompromiss eingehen? Das er nur mehr alleine seine Mutter besucht und du mit den Kindern zuhause bleibst? Ich finde es so schlimm, wenn Schwiegermütter ihren Grant auf den Rücken der Kinder austragen. Die Kinder können ja schließlich am wenigsten dafür. :-/

      Ich wünsche dir alles Liebe. <3

    2. Liebe Steffi,

      ich bewundere Deine Stärke. Ja, ich beneide Dich darum. Ebenso um Deinen Mann, der hinter Dir steht.

      Mir geht es leider wie Dir "anonyme Schreiberin" – mein Mann ist das Nesthäkchen, 10 Jahre nach seinem Bruder geboren. Der Bruder lebt mit seiner Familie im Ausland und daher sind wir die, die alles abbekommen was Bevormundung und und und angeht. Mein Mann sieht es, aber lässt seine Mutter gewähren – sie ist alt, sie ist krank… Unser "Baby" ist 11 Monate. Ich hoffe, es legt sich, da wir gemeinsam einige Grenzen gesetzt haben.

      Generell haben wir das Problem, dass sowohl seine als auch meine Eltern sich seit Geburt unseres Sohnes als Hauptdarsteller und unentbehrlich in UNSERER Familie empfinden.

      Alles Gute den Schwiegermütter-Geplagten!

    3. Meine Ehe ist an den Eltern und Schwiegereltern gescheitert. Mein Mann war 0 Kritikfähig was seine Eltern angeht und trotz vieler Gespräche und einer Paartherapie hat seine Mutter am Ende gewonnen. Wir sind jetzt unglücklich getrennt lebend und unser Sohn muss sich die Zeit mit uns aufteilen, aber unserer Eltern denken nach wie vor sie hätten alles richtig gemacht. Ich habe zum Ende hin vorgeschlagen auszuwandern, aber mein Mann könnte niemals so weit weg von seiner Familie. Es ist ein Drama. Ich freue mich sehr, dass dein Mann hinter dir steht.

  9. Hallo Stephanie,
    Deine Entscheidung ist absolut richtig. Auch ich habe vor einem Jahr und nach 3 Jahren Beziehung den Kontakt abgebrochen. Immer wieder musste ich bissige und unangebrachte Kommentare ertragen; irgendwann reicht es nunmal. Ich wünsche Dir und deiner Familie für die Zukunft alles Gute und viel Kraft. ♡

  10. Hallo Steffi! Was für ein erleichternder Schritt. Ich hatte auch keinen Kontakt zu meinen Schwiegereltern, weil sie meine Herkunft belächelten und jede Gelegenheit für bissige Bemerkungen nutzen. Als sich dann mein Mann vor sie stellte und ihnen die Wahl zw. uns beiden oder gar keinem stellte, sind sie aus allen Wolken gefallen. Fast ein Jahr später hat mich meine Schwiegermutter gebeten, einen Neustart zu wagen. Das war für beide Seiten eine riesen Überwindung. Mittlerweile läuft es ganz gut. Wir setzen sehr deutlich Grenzen und wenn z viel wird gibt's mal ne Großeltern-Pause. Mal seh'n wie es weiter geht

  11. Ein großartiger schritt!
    Wir halten es ähnlich mit den Eltern meines Mannes. Bis auf zwei drei kontakte im jahr läuft da nicht mehr. Ich habe Außerdem vor knapp zwei Jahren den Kontakt zu meinem Onkel komplett abgebrochen,nachdem er der Meinung war ich würde mein Kind krank machen,weil ich selektiere zum wem es wann Kontakt hat. Unser Sohn war damals drei,mein Onkel ist psychisch labil und sie sahen sich bis dato nur zu Geburtstagen.dann eskalierte alles und ich brach von heute auf morgen alles ab.
    Zunächst war ich das schwarze Schaf,besonders bei meinen großeltern,mitlerweile hat zumindest meine Oma die Situation akzeptiert.
    Ich kann wirklich nur jedem raten,wie du auch,alles und jeden zu verbannen der dich krank macht! Sich solchen Situationen bewusst auszusetzen ist Missbrauch an sich selbst!
    Tapfer sein und Kopf hoch!����

  12. Ich kann dich auch sehr gut verstehen.
    Du hast dich richtig entschieden.
    Bei uns ist es ähnlich mal haben wir Kontakt mal nicht.
    Mein Mann steht da zwischen zuhause sagt er ja ich will die nicht mehr sehen bla bla aber dann wenn die Mutter mal anruft dann ist alles vergessen.
    Weihnachten darf er gerne alleine hin ich gehe nicht mit und eigentlich möchte ich auch nicht das er unsere beiden Kiddies mit nimmt .
    Ich finde es super von deinem Mann das er zu dir hält.
    LG

  13. Du sprichst mir aus der Seele.

    Habe das gleiche nun zum zweiten Mal mit meiner Mutter durch.
    Ich habe ihr damals eine zweite Chance gegeben und mich ganze 11 Jahre für sie verbogen und verstellt.

    Jetzt fühle ich mich viel freier und Frage mich warum ich diese Entscheidung nicht schon eher getroffen habe.

  14. Schwieriges Thema… Es wundert mich immer sehr, warum gerade Frauen immer so eine Hysterie gegen ihre Schwiegermütter entwickeln. Ich meine, man hat ja im Normalfall die Eltern des (potentiellen) Partners auch kennengelernt bevor man sich endgültig auf ihn festgelegt hat. Und wenn dort alle Spinner sind, dann zieht man ja schon vorher die Reißleine, weil irgendwie ist er auch durch/mit diesen Leuten zu dem geworden in den man sich verliebt hat. Dann den Mann plötzlich vor die Entscheidung zu stellen „deine Eltern oder ich“ empfinde ich als unfair. Ist sicherlich ein Problem mit dem eigenen Selbstbewusstsein.
    Ich habe eine Schwiegermutter, die ich nicht gerade als einfach bezeichnen würde. Trotzdem muss ich nicht immer alles hören, was sie so erzählt, wenn wir zu Besuch sind. Zugegebenermaßen muss ich sagen, dass sich mein Mann auch in einem gesunden Maß von seiner Mutter abgenabelt hat – er hat keine Probleme ihr SEINE Grenzen aufzuzeigen und fordert von seiner Mutter konsequent, dass sie diese einhält. Damit erspart er uns Frauen natürlich die ganze Stutenbeißerei.
    Umgekehrt erlebe ich die Situation mit dem Kontaktabbruch von der Frau meines Bruders zu meinen Eltern. Ich würde sagen dass sich meine Eltern wirklich bemüht haben, aber es war nichts richtig. Ein „Soll ich einen Kuchen mitbringen?” wurde mit “Du kannst nicht backen!” übersetzt, ein „Darf der Kleine ein Stück Schokolade?“ war eine „üble Untergrabung der Autorität“ meiner Schwägerin. Ein „Bleibt ihr zum Kaffee?“ war ein bösartiger Eingriff in das Privatleben. Es war schon als „Zuschauer“ unerträglich. Es ist wohl wirklich besser so, wenn man gar nichts richtig machen kann, aber trotz dieses Affenzirkus vermissen meine Eltern die Enkel sehr und sind traurig, dass sie sie persönlich nur mehr 1x im Jahr sehen dürfen. Mittlerweile ruft mein Bruder öfter heimlich an, ab und zu dürfen die Kids heimlich mit den Großeltern facetimen. Es ist als hätte mein Burder eine Affäre. Man unterschätzt halt doch die Tatsache, dass es trotzdem die Familie des Mannes ist und es ich für ihn nicht ganz so leicht sein dürfte seine Herkunft so dämonisiert wiedererleben (zu müssen).
    Ganz verstehen kann ich also einen (völligen) Kontaktabbruch nicht – ist aber wohl ein Zeichen der Zeit in der nur mehr radikale Lösungen zählen ohne dass man sich auch mal selbst zurücknimmt. Schade für die Familen (im weiteren Sinne) die durch so einen Sch… zerrieben werden.

    1. Bist du dir gaaaanz sicher, dass deine Eltern dir die ganze Wahrheit erzahlen? Ein kleines Stück Schokolade werde ich auch JETZT verbieten. Meine damals 5 jährige hat eine Woche bei Oma und Opa verbracht. Ich habe extra gesagt -sehr wenig zuckerhaltiges. Ergebniss: in 7 Tagen hat Sie 4,5 Kilo zugenommen!!! Ich habe mein Kind kaum erkannt. Etwas erlauben bedeutet unlimmitierte Freikarte. SinD Sie sicher , dass ihre Eltern so harmlos sind, wie sie es Ihnen erzählen?

      Und ihr Bruder : wenn die Eltern , seine Meinung nach, die Kinder sehen sollen-wieso klärt er es nicht EHRLICH mit seiner Frau? Lieber die Kinder zu belehren , wie man Mutter belugt, als mal Eier in der Hose zu haben…

      Hat Ihre Schwagerin voll nicht so unrecht zu behaupten , dass da alles versucht wird um ihre Autorität zu untegraben…

    2. Danke für diese Worte. Wenn ich hier den ganzen Abscheu lese, der den Schwiegermüttern entgegen schlägt, könnte ich darüber weinen „nur“ Söhne zu haben. Ich kann nur hoffen, dass sie eines Tages zu mir stehen.

      1. Da gehts doch nicht drum, zur mami zu stehen. Wenn man als schwiegermutter die -tochter anständig und wie einen erwachsenen behandelt, kann man ne wunderbare beziehung aufbauen. Wenn man natürlich drauf beharrt, dass der bubi ja seine mami auch als erwachsener gefälligst als nummer 1 sehen soll, wundert mich nichts mehr. P.S. ich werde von meiner schwiegermutter seit jahren wie ein meinungsloser brutkasten behandelt, mit dem man nur smalltalk zu führen hat.

    3. Sehe ich ähnlich. Ich bin ehrlich, ich könnte meine Schwiegermutter und ihre Tochter, meine Schwägerin auch gegen eine Wand klatschen. Bevor unser Sohn auf die Welt kam, war meine Schwägerin wie eine große Schwester für mich. Meine Schwiegermutter hat zwei Jahre vorher einmal beim Essen gehen etwas wirklich dummes gesagt. Mein Verlobter hat ihr erzählt, dass wir heiraten werden und sie hat versucht es ihm in meiner Anwesenheit auszureden. Wir standen, auf seinen Wunsch hin, auf und sind einfach gegangen. Danach kam von ihr nichts mehr über mich. Bis unser Sohn dann das Licht der Welt erblickte. Mein Verlobter hat angerufen und Bescheid gesagt und sie haben ihm gesagt, dass sie ihn jetzt abholen, um sich zu betrinken. Das hat ihnen nicht gepasst, dass er nicht wollte. Deswegen standen sie 15 Minuten später trotz seinem „Nein, ich will bei meinem Sohn und meiner Freundin bleiben!“ im Krankenhaus und meine Schwägerin machte ihm eine Szene. Damit das aufhört und sich andere Frauen auch der Wochenbettstation nicht gestört fühlen, ist er mit ihnen gefahren. Unsere Hebamme hat dabei nur den Kopf geschüttelt und gemeint, dass sie uns starke Nerven wünscht. Dann ging’s los. Meine Schwägerin wollte unseren Sohn ständig halten, hat ihn erst hergegeben, wenn er geschrien hat wie am Spieß und mein Schwager, Bruder meines Freundes, gesagt hat, ob sie nicht denkt, dass er zu Mama und Papa will. Selbst da wollte sie ihn nicht zurückgeben. Sie hat ihn besonders gern rausgerissen, wenn er geschlafen hat, bis ich einmal „Nein, wenn er munter ist gerne.“ gesagt habe. Da hat sie mich dann hinter meinem Rücken schlecht gemacht. Ganz schlimm war es dann, als mein Freund irgendwann seinen Sohn einmal für sich haben wollte, er ihr das gesagt hat und sie trotzdem hingegriffen hat. Dann wurde er bissig und sie hat vor der Türe geheult. Dann kam die Freundin meines Schwagers rein, hat meinem Freund unseren Sohn aus den Armen gerissen und gesagt: „Dann nehm ich ihn halt!“ Ich bin nach und hab sie gebeten, unserem Kleinen wenigstens eine Haube aufzusetzen, wenn sie vor die Türe gehen. Wollte ihm sie aufsetzen und ihre Antwort war: „Die, die du kaufst, mag er nicht. Er bekommt eine von mir!“ Da wars dann vorbei. Mein Freund hat unseren Sohn und mich geschnappt, ihnen gesagt, dass sie völlig gestört sind und wir sind gefahren. Das geilste war, dass man mir die Schuld gegeben hat, denn ich würde das meinem Freund einreden. Meine Schwiegermutter hat mir mein eh schon weinendes Kind öfter aus den Armen gerissen und ist vor mir weggelaufen. Er hat gebrüllt wie am Spieß und nur mein Schwager kann schlichten, denn auf uns hören sie null! Jetzt heiraten wir nächstes Jahr, mein Schwager und mein Bruder sollen Trauzeugen sein. Als wir meinem Schwager sein Geschenk mitnehmen wollten, nochmal zurück in die Wohnung wollten und meine Schwiegermutter das mitbekommen hat, war ihr Kommentar: „Das ist unnötig, von mir aus dürft ihr sowieso nicht heiraten!“ Endresultat: Wir sehen sie ganz selten. Sie geben mir daran die Schuld. Nur mein Schwager steht voll und ganz hinter uns. Nicht umsonst hatten er und mein Freund fast 10 Jahre lang keinen Kontakt zur Mutter. Wir haben auch versucht, meine Schwimu den Kleinen mal einen Nachmittag mitzugeben. Am nächsten Tag ist er immer völlig hysterisch, aufgelöst und anstrengend. Und eigentlich ist er das komplette Gegenteil davon. Immer freundlich und ausgeglichen. Seitdem darf sie ihn nicht mehr mitnehmen. Das hat aber auch mein Freund übernommen, indem er ihr gesagt hat, dass sie auf unseren Sohn nicht mehr aufpassen darf, weil sie ihn(seiner Meinung nach) genauso verkorkst, wie zuvor ihre Kinder. Passt ihr natürlich garnicht. Jetzt sehen wir sie bei Familienfeiern und das wars. Und was sie hinter meinem Rücken reden, geht mir mittlerweile am Arsch vorbei. Ich kann es ihnen sowieso nicht recht machen. Aber Kontakt abbrechen würd ich nicht. Sohnemann macht ihnen selbst klar, dass er die Damen nicht aushält. Sind schon sehr gespannt auf unsere Hochzeit und die damit verbundenen Probleme :‘)

  15. Leider geht es mir auch so mit den schwiegereltern. Es verstehen allerdings nur die, die es selber so erleben oder erlebt haben. Ich kannte meinen mann gerade mal 6 monate und dann war ich schon schwanger. Hab mich am anfang echt gut mit seiner mutter verstanden bis die große auf die welt kam und bei der schwangerschaft vom kleinen hat sie sich dann gar nicht interessiert. Leider wohnen wir auch im selben haus. Mein mann hatte nie so den richtigen bezug zu seinen eltern eher zu den großeltern. Mittlerweile bin ich soweit dass ich am liebsten ausziehen würde weil ich mich nur noch unwohl fühle. Leider gehört ihn aber alles und deswegen ist es nicht so einfach auszuziehen. Ich bewundere alle die es mit der schwiegerfamilie schaffen. Aber das ist eher nur die seltenheit. Es ist noch vieles mehr passiert aber da wäre der text zu lange.
    Schön dass du sowas öffentlich gemacht hast. Da weiß man wenigstens dass man nicht alleine ist :)

  16. Ich kann mich nur anschließen. Die Entscheidung war genau richtig.
    Ich selbst habe den Kontakt zu meiner Schwiegermutter vor knapp zwei Jahren abgebrochen und meinen beiden Töchtern fehlt sie nicht. Es war echt eine schlimme Zeit mit dieser Frau so lange unter einem Dach gewohnt zu haben. Das gehört Gott sei dank der Vergangenheit an.

    1. Es freut mich, dass es dir nun besser geht. Kein Mensch hat es verdient unter dem Verhalten eines anderen Menschen leiden zu müssen. Leider erkennen das immer noch viele nicht. Es macht mich aber glücklich zu sehen, dass auch andere den Mut haben sich gegen die Schwiegermutter (oder wen auch immer) auf die Beine zu stellen und STOP zu sagen.

      Ich wünsche dir Alles Liebe!

  17. Hallo Steffi
    Ich finde deine Entscheidung gut.
    Wovon du sprichst kenn ich aus der Perspektive der Enkeltochter. Mein Vater hat die „Falsche“ Frau Geheiratet. Ein Geheimnis war es nicht . Die Wunschschiefertochter war stätig mit ihrer Familie da. Das schlimme für mich als Kind, das die Kinder besser behandelt wurden als wir(meine Geschwister und ich) ihre Enkelkinder.
    Meine Eltern und insbesondere meine Mutter hat viel ertragen müssen auch in unseren Beisein. Daher hast du das richtige gemacht, nicht nur für dich, sonder auch für deine Kinder, denn die würde auch sehr leiden. Ich habe den Kontakt abgebrochen nachdem sie mir und meiner Schwester sagte: „Deine Mutter hat meinen Sohn das Gehirn Weggelassen!“ (Meine Schwester war damals 14 Jahre).

    Ich wünsche dir und deiner Familie alles gute
    VG M

  18. Hey! Uns geht es ähnlich nur … Ohne kinder. Bei uns ist es mittlerweile jedoch so krass ausgeartet das nur noch über den Rechtsweg kommuniziert wird . Der Schwester meines Mannes sei dank…

  19. Hallo Steffi,

    was du schreibst macht Mut.
    Meine Schwiegermutter hat uns viel geholfen im eigens gegründeten Unternehmen. Leider nutzte sie die Gelegenheit und versuchte uns bei allen Freunden, Verwandten und Mitarbeitern schlecht zu machen. Ich hab immer gehofft das es sich mit der Zeit bessert, schließlich haben wir auch geheiratet und Kinder bekommen. Wir haben uns Mühe gegeben fair zu sein und Ihr die Kinder auch am Wochenende gebracht oder abholen lassen aber es wurde eher schlechter wie besser. Mittlerweile sag ich auch das ich meine Lebenszeit und diese wenige Freizeit nicht mit ihr verbringen will. Wir haben den Kontakt auf das nötigste beschränkt ich Trau mich noch nicht ganz den komplett zu abzubrechen.

    Viele Grüße aus dem schönen Süden Deutschlands
    Daniela

  20. Hallo,
    einerseits kann ich gut verstehen, dass man sich von belastenden Beziehungen trennt. Andererseits ist meine Erfahrung, dass es in den allerseltensten Fällen nur an einer Seite liegt. In der Regel haben beide ihren Anteil an einer solchen Eskalation.
    Ich frage mich halt, ob die Kontaktabbrecher das auch so sehen werden/würden und es richtig finden („den Kontakt mute ich mir und meinen Kindern nicht weiter zu“), wenn sie selbst die Betroffene Schwiegermutter sind.

    LG

  21. Hallo!
    Schön, dass du den Schritt gegangen bist. Ich habe den Kontakt zu der Familie meines Mannes ebenfalls abgebrochen. Seit sicher 9 Jahren. Mein Mann stand anfangs nicht hinter mir und war mir auch böse. Doch ich blieb mir treu. Mir geht es supergut mit der Situation. Er geht mit den Kindern regelmäßig sie besuchen, er kann es genießen, da ich nicht alle 5 Minuten jammer, dass ich heim will. Und die Kinder haben ihre Oma trotzdem. Sie kann meine Tochter nicht leiden, keine Ahnung warum, sie gibt mir die Schuld. Die Kleine merkt das natürlich und geht nun auch immer weniger mit. Aber schlecht reden würde ich auch nicht über sie vor den Kids. Sie kommen zu den Kindergeburtstagen und da kann ich mich zurücknehmen. Sie machen sich dabei lächerlich.

    Ich kann jedem empfehlen, den Schnitt zu machen, wenn die Beziehung nicht gut tut. Und hoffen, dass wir bessere Schwiegertiger werden.

    Grundsätzlich bin ich eh der Meinung wir sind alt genug uns von den Menschen zu trennen sie uns nicht gut tun. Man muß nicht mit jedem Freund sein nur weil man verwandt ist.

    P.s. mein Mann hat es in der Zwischenzeit auch akzeptiert.

  22. Hallo Steffi,
    das Du richtig gehandelt hast, muss ich Dir nicht sagen, das merkst Du selbst.
    Ich habe mit 52 den Kontakt zu meiner eigenen 82jährigen Mutter abgebrochen, weil es einfach nicht mehr geht. Mich zwingt eine Krankheit dazu, ich kann nur jedem raten, die Reißleine zu ziehen, bevor der Körper es für einen tut.
    So wie Du Deinen Schwiegertieger schilderst, hat sie einfach nicht gelernt, dass man nicht immer alles zu jedem sagen kann, wenn einem danach ist. Solange solche Leute nicht konsequent von ihrem Umfeld in die Schranken gewiesen werden, lernen sie es auch nicht.
    Alles Gute für Dich und Deine Familie, Michaela

  23. Hallo Steffi.
    Genauso haette ich es auch getan .
    Du hast Staerke bewiesen ! Auf einen Kommentar hier fehlen mir die Worte . Da wird behauptet , wie Du deinen Kindern die Oma vorenthalten kannst und dann solltest Du auch mal an Deinen Mann denken. Hallo !!! Man stelle sich vor die Kinder waeren in der Obhut einer Person von welcher sie nicht geliebt werden . Und Dein Mann wird ja wohl hoffentlich genug Starke gegen die Argumente seiner Mutter vorbringen können .. Kopf hoch . Denk nur an Dich .

  24. Hallo,
    ich kenne das nur zu gut, sowohl von meinen Schwiegereltern bevormundet zu werden als auch mein Mann von meiner Mutter bevormundet wird.
    Aber mein Mann zeigt seiner Mutter die Grenzen auf und ich meiner.
    Wir besuchen Sie mittlerweile weniger, wegen einigen Vorfällen und falls es mir zu viel wird sage ich es in Zweisamkeit zu Mann und wir verringern die Anzahl an Besuchen wieder.
    Ich kann verstehen, dass man den Kontakt zur Schwiegermutter abbricht, wenn man selbst wegen ihr auf Grundeis geht.
    Aber ich merke auch (wir haben eine zeitlang bei meinen Eltern im Haus gelebt) das alles, in diesem Fall von meinem Mann, auf die Goldwaage gelegt wird wenn man jeden Tag Bevormundungen erlebt.
    Da hat ein bisschen Abstand gut geholfen und jetzt kann er über Bevormundungen meiner Mutter solange die nicht tagtäglich sind, gut drüber stehen. Aber er weiß auch, dass sie es nur gut meint, da sie auch regelmäßig zu anderen sagt, dass er ein guter Papa ist und sich toll kümmert.
    Aber jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Punkt ihr redet alle davon, mein Mann hat sich von seiner Mutter bequatschen lassen etc. und wie toll die Männer doch sind, die hinter der Frau stehen. Ich sehe es bei meinem Mann, er konnte früher nichts richtig machen bei seiner Familie und ist fast daran zu Grunde gegangen und trotzdem liebt er sie und könnte nicht den Kontakt abbrechen.
    Ich würde es auch nicht von ihm verlangen, da ich es selbst auch nicht könnte.

  25. Also: ich habe den Kontakt zu meinen eigenen Eltern seit über 2 Jahren abgebrochen.Sie wollten und haben sich in wirklich alles reingehängt was irgendwie ging.Das führte stets zu Streitereien. Egal ob es um das Aussehen des Kinderwagens ging (sie wollten ihn bezahlen und demnach auch Aussuchen)Abfahrt! ? Schaukelpferd,Schulranzen,Kinderbett, generell Anziehsachen… kurz eigentlich :alles was wir taten,war falsch! Wir sollten unsere Tochter sogar mit Schlägen bestrafen-so die Vorstellungen meiner Eltern. Als ich mein 2.Kind verlor zeigten sie keinerlei Mitgefühl.Mit der 3.Ss waren sie auch nicht einverstanden.Am Ende sperrten sie mich aus und wollten mir meine Kinder vorenthalten. .. da kam der CUT! Mein Mann unterstützt mich hierbei total.Es geht uns besser..bei uns folgten vorher ständig Gespräche über Regeln, aber diese wurden stets missachtet und wir wurden vor unserer Großen auch schlecht gemacht und respektlos behandelt. Gott Sei Dank war unsere Kleine noch zu klein,um sich an meine Eltern zu erinnern. Das sieht bei der Großen leider anders aus….
    Reicht, denke ich….

  26. Du sprichst mir aus der Seele ! Ich bin mit Mann und Tochter nach 10 Jahren aus dem Haus der Schwiegereltern ausgezogen, weil es nicht mehr ging! Viele Jahre hab ich mich und meine Gesundheit kaputtmachen lassen und fast auch unsere kleine Familie !
    Ich lege auch keinen Wert mehr auf Kontakt zu den Schwiegereltern, letzen Endes werden Sie feststellen, dass sie sich selber geschadet haben, auf meine Pflege im Alter können Sie nicht mehr hoffen, die Einsicht kommt zu spät, ich habe abgeschlossen und mir geht es viel besser damit! Eltern sollten sich schämen, so in das Leben ihrer Kinder und deren Familien eingreifen zu wollen und die Regie führen zu wollen!
    Ich kann jedem nur dazu raten, einen Schlussstrich zu ziehen, bevor man das eigene Leben kaputt macht!

  27. Ich bin fünffache Mutter und natürlich Groß-und Schwiegermutter.
    Es sieht aus, als hätte eine meiner Töchter einen Mann, der sie emotional missbraucht, sie abhängig macht und ihr Selbstvertrauen abbaut.

    Der würde hier ganz genau das posten, was auch andere hier schreiben.

    Ganz bestimmt ist es richtig und wesentlich Grenzen zu ziehen und uns Alten beizubringen, welches Verhalten unerwünscht ist!
    Und notfalls auch den Kontakt abzubrechen, wenn ‚wir‘ nicht hören wollen.

    Andererseits darf aber auch nicht erwartet werden, dass wir uns komplett verbiegen.
    Und unsere Ansichten verschweigen. Als kompetente Kritiker könnten wir offenen Menschen tatsächlich nutzen.
    Und einigermaßen konstruktive Auseinandersetzungen oder auch aufgearbeitete Streite bringen Kindern bei, dass und wie man sich um Beziehungen bemühen kann.

    Verwandte Menschen auszugrenzen, nur zur eigenen Bequemlichkeit, ist mM nach nicht ok.

    Woher wisst ihr, dass die Kinder ’nichts vermissen‘? Andere HABEN ja Großeltern und es fällt ihnen garantiert auf, dass sie selber merkwürdigerweise keine haben und darüber iwie nicht gesprochen werden darf.

    Ich glaube an ein Kontinuum, an den grundsätzlichen Wert von Verwandtschaft, auch wenn ich meine eigene bestimmt nicht immer liebe :)
    Man weiß ja auch nie, wann man sie doch noch dringend brauchen könnte.

    Ich plädiere hier also für wiederholte Versuche, einen gangbaren Kontaktweg zu finden.

    1. Ich denke, die Personen die hier posten haben Schlimmeres erlebt, als ein paar Streitigkeiten und einen Kontaktabbruch aus „Bequemlichkeit“. Ihnen das jetzt vorzuwerfen in einem Forum, in dem sie sich Unterstützung von Gleichgesinnten erhoffen, finde ich nicht in Ordnung. Was ist mit Eltern die ihre Kinder psychisch, seelisch oder körperlich misshandelt haben? Ist der Kontaktabbruch da auch egoistisch? Haben die Enkel solche Großeltern verdient? Oder geht es ihnen dann vielleicht nicht doch besser ohne?

      Gruß Katharina

      1. Ich finde es unangebracht mit der Kindesmissbrauch-Keule zu kommen, wenn sich jemand kritisch zum Kontaktabbruch äußert. Es klingt so, als wäre es, um Unterstützung zu geben, nur erlaubt ins gleiche Horn zu stoßen. Ich denke aber, das Unterstützen auch heißen kann, zu zeigen, dass die andere Seite (so falsch das Vorgehen der Schwiegerdrachen oft ist) auch eine Motivation hat, die nicht nur Bosheit ist.

        Leider sehe ich wirklich viel Schwarz-Weiß hier…
        Atmet doch durch, nehmt Abstand, auch räumlich, kommt runter und guckt dann mal ohne die Schwarze-weiße Brille, wer was brauch, wem was fehlt und wie man einen gesundes Maß hin bekommen könnte.

  28. Gute Entscheidung. Wenn das Schwiegermonster das macht, ist es schon schlimm. Aber wenn die eigene Erzeugerin sowas macht, ist es noch schlimmer. Ich hab das gleiche mit meiner Erzeugerin erlebt und ich hab vor gut acht Jahren auch einen kompletten Bruch gemacht. Seitdem lebe ich endlich.

  29. Hallo ,ich habe fast ein ähnliches Problem mit meiner Schwiegermutter .wenn ich was sage wird es ignoriert ..vorrallem was das Süßigkeiten vor dem Essen angeht …sie lässt sich nichts sagen ..meine „fast“ Schwiegereltern sind einfach nicht konsequent in manchen Dingen .seit dem Herzinfankt ihres Sohnes ist es viel Schwieriger geworden …das Kind macht was es will …(gäb noch so viel zu schreiben) ich hatte mit meiner Tochter gut zwei Jahre bei denen gewohnt ..am Schluss ging es einfach nicht …da meine Schwieger auch so gut wie nichts im Haushalt macht ..Meine Mutter hat mir dann Gott sei Dank .Die Ferienwohnung von meiner Oma angeboten ..und seit demher hab ich etwas mehr ruhe …sie kommen zwar noch ab und zu ..aber das ist auszuhalten …obwohl ich ihr einfach nicht traue …

  30. Hallo, ich hab auch so ein Schwiegerdrachen… ich habe den Kontakt auch abgebrochen,vor ca 6 Jahren . Und so geht es uns allen besser!
    Wir haben eine 2 jährige Tochter und mein Mann fährt mit ihr dann hin, wenn er Lust hat. Für mich war das die beste Entscheidung. Wir haben letztes Jahr auch geheiratet und sie waren nicht eingeladen, dafür seine Exfrau mit ihrem neuen Mann…. wir sind eine tolle patchwork Familie nur das ich keine Schwiegereltern hab :) wenn man will findet man Lösungen! Und ganz ehrlich , ich als Schwiegertochter muss ihr nicht hinterherlaufen… und der Mann muss sich auch abgenabelt haben von seiner Mama ;) hört auf euer Herz

  31. Ich muss sagen, ich hab jetzt 15 Jahre stillgehalten ( So alt ist unser ältester Sohn) und immer nachgegeben. Letzte Woche hat’s mir gereicht, nachdem sie immer Unterschiede zwischen den Enkeln machen und Kontakt abgebrochen. Was soll ich sagen? Ich fühle mich total energiegeladen seitdem. Vorbei die Depressionen und Kisten, die jahrelang unaufgeräumt auf dem Boden lagen in einer Woche aussortiert!!! Jetzt weiss ich wer und was mir die Energie geraubt hat!

  32. Hallo, ich kann diese Entscheidung voll und ganz nachvollziehen. Ich habe auch eine äußerst schwierige Schwiegermutter.
    Mein Mann und ich sind seit 17 Jahren zusammen und seit 13 Jahren verheiratet. Meine Schwiegermutter war die Liebenswürdigkeit in Person – bis wir unsere Hochzeit planten. Da ging es los mit verletzenden Äußerungen. Auf der Hochzeitsfeier sagte sie mir, mein Kleid sei häßlich und ich sei zu stark geschminkt. Später kam, mein Mann würde sie im Stich lassen, seit er mit mir verheiratet sei – dabei war er etwa zweimal pro Woche bei ihr. Solche Äußerungen kamen nur, wenn ich mit ihr allein war.

    Ein paar Monate nach der Hochzeit wurde ich schwanger. Vor versammelter Mannschaft sagte sie, wie glücklich sie sei. Unter vier Augen sagte sie wörtlich zu mir „Ich werde nicht dulden, dass mir dieses Kind meinen Sohn wegnimmt. Und wer sagt, dass es überhaupt von meinem Sohn ist.“ Im 4. Monat hatte ich eine Fehlgeburt. Ihr Kommentar: „Wenigstens habe ich jetzt noch etwas von meinem Sohn.“

    Sie stänkerte immer mehr, irgendwann auch vor versammelter Mannschaft und im Beisein meines Mannes. Er sagte nichts, weil er die Stimmung nicht verderben wollte. Vor ein paar Monaten kam sie unangekündigt zu uns, als mein Mann in der Arbeit war und sagte, es wäre nun wirklich Zeit, dass ich die Scheidung einreiche! Da hatte ich die Nase voll, und ich habe den Kontakt zu ihr abgebrochen.

    Für meinen Mann ist das eine blöde Situation, aber er hat sich das auch jahrelang angesehen. Schwiegermutter kann zu uns kommen, aber nur, wenn ich nicht da bin. Das passt meinem Mann nicht, aber ich sehe nicht ein, dass ich mich weiterhin wie den letzten Dreck behandeln lasse.

  33. Liebe Steffi,
    stellenweise habe ich gedacht, Du hättest über meine Schwiegermutter und mich geschrieben. Auch ich wurde seit Tag eins meiner Beziehung mit meinem Mann vor sieben Jahren schlecht gemacht. Ich würde unseren Großen mit meiner Muttermilch umbringen, könne nicht richtig haushalten, putzen, etc. Ich kann die Ohrfeigen gar nicht alle wiedergeben.
    Als meine Mutter 2016 im Sterben lag und ich Tag und manchmal auch nachts auf der Intensivstation zubrachte, sollte ich sie doch lieber auf eine Tasse Kaffee einladen und mich mal zusammenreißen. Jetzt ginge es auch mal um sie.
    Ich habe mir so viel gefallen lassen, mich so oft verbal verprügeln lassen und beinahe hat sie meinen Mann und mich auseinander gekriegt. Aber als sie dann im vergangenen Jahr auch noch meine zweite Schwangerschaft kritisierte und meinte es würde ja „eh wieder nur ein Junge“ (sie hat übrigens selber zwei Jungen zur Welt gebracht), da ist mir der Allerwerteste geplatzt und ich habe sie (für mich) für tot erklärt. Herrlich!!!!
    Mein Mann hat kaum noch (und wenn sehr unerfreulichen) Kontakt zu ihr und unser Großer sieht sie maximal auf einer Familienfeier bei meinem Schwager. Unser kleiner Sohn kennt sie nicht und vermisst demnach auch nichts.
    Natürlich frage ich mich manchmal, ob ich dem Großen den Kontakt zur verbleibenden Großmutter verbieten darf. Aber wer braucht so eine destruktive, beleidigende und hinterhältige Frau in seinem Leben? Wäre sie eine Nachbarin oder Bekannte würde ich Ihr meine Söhne doch auch nicht anvertrauen, oder? Ich kann einfach nur hoffen, dass meine Kinder meine Entscheidung irgendwann verstehen werden.
    Mir geht es jetzt jedenfalls um Welten besser. Und davon profitieren die Kinder auch.

  34. hallo steffi! du sprichst mir aus der seele.. ich wohne mit meiner schwimu momentan noch in einem haushalt, meide aber trotzdem den kontakt. hab leider (unterstützt durch die schwimu) depressionen bekommen. fühlte mich nur noch schlecht neben ihr. bald ist gottseidank unser umbau fertig und wir haben getrennte wohneinheiten, da brauche ich dann mal einige zeit Abstand. wie ist das bei dir, wie weit wohnt deine schwiegermutter entfernt?

  35. Ich finde es schade, dass du nur diesen Weg gehen konntest. Ich hatte selbst einen Schwiegerdrachen und kenne die Situation, aber ich habe sie etwas anders geregelt. (Schwiegerdrachen haben auch eine lange Familientradition bei uns. Meine Großmutter wohnte erst zusammen, dann neben ihrem und meine Mutter wurde als Kind total in dem Konflikt zerrieben. — ja, das darf nicht passieren… Heute bereut sie mit 85, dass sie so nett zu Schwiegermutter war.)

    Das größte Problem ist sicherlich, dass diese Schwiegerdrachen keinerlei Respekt vor den Grenzen ihrer Schwiegertöchter und den Grenzen der ganzen Familie haben.

    Das zweitgrößte Problem ist aber, dass wir Frauen uns oft nicht trauen von Anfang an solche Grenzüberschreitungen anzusprechen und im Keim zu ersticken. Wenn ich mir also als brave Schwiegertochter angewöhne, nix zu sagen, zu ertragen, freundlich zu bleiben und Konflikten möglich nett, unauffällig oder einvernehmlich zu reagieren und „nicht gleich Stress zu machen“, werfe ich dem Drachen neues Futter hin mit jedem Mal, bei ich gleich hätte sagen müssen: „Hör zu, vielleicht gut gemeint, aber deplatziert und dulde ich nicht.“

    Ein gesundes Maß Abgrenzung kann hier Wunder bewirken, denn wahrscheinlich ist vielen Schwiegermüttern tatsächlich nicht klar, dass sie ihren „Tanzbereich“ verlassen, wenn sie dumme Kommentare oder ungewollte Ratschläge kund tun.

    Ich hatte dasselbe übrigens auch mit meiner eigenen Mutter. Die war nicht weniger engagiert darin, ihre Kompetenzen zu überschreiten.

    Ja, es gab eine Menge Zoff. Ich würde anfangs als „komisch“ und überempfindlich hingestellt. Selbst mein Mann war erst skeptisch, stand dann aber zu mir, wenn ich ihm in Ruhe deutlich machte, wo das Problem lag. Nach ein paar Monaten nahm er mir sogar selbsständig Gespräche mit seinen Eltern ab a la “das geht wirklich nicht, ich muss meiner Mutter nachher mal in Ruhe sagen, dass das nicht ok ist”. Das wird aber nur etwas, wenn der Mann ganz sachlich versteht, wo das Problem liegt und man ihn nicht gleich mitverantwortlich macht.
    Nach 1-2 Jahren ist es ein sehr zufriedenstellender Kontakt geworden. Die Großeltern fragen öfter, ob etwas ok ist, sie mischen sich nicht mehr ein und schleicht sich doch mal ein blöder Spruch ein, gibt es Eben Kontra und sie entschuldigen sich.

    Im übrigen finde ich es total wichtig, dass wir unseren Kindern (vor allem den Mädels) daher gar nicht erst beibringen, „brav“ zu sein, wenn ein ruhiger, aber deutlicher Widerstand angebrachter wäre. Wenn ein Kind etwas nicht mag, soll es das sagen dürfen. Kein Verwandter sollte es knuddeln oder zu irgendwas noch so gut gemeintem nötigen dürfen — da müssen wir als Eltern den Schutz aufbauen, den ein Baby oder Kleinkind noch nicht selbst wahren kann und eingreifen. Auch gegenüber uns selbst. Nur wenn wir ein Nein unserer Kinder ernst nehmen (und es nicht als Trotz abtun), kann ein Kind lernen, dass es ein gesundes Recht auf seine Grenzen hat. (Wir müssen keinem Kind beibringen, wo seine Grenzen sind und ihm womöglich noch welche setzen – wir sollten ihm beibringen, wie es seine vorhandenen Grenzen erkennt und wahren kann.)

    Denn wenn mir ruhig aber bestimmt unsere Grenzen wahren lernen, als Frau und Mutter und Kind, dann sind wir nicht auf diese Schwarz-Weiß-Muster wie Erdulden oder Kontaktabbrechen angewiesen.
    Schön für die Kinder ist es nämlich nicht, in einer Schwarz-Weiß Welt groß zu werden. Egal ob qua Familie, Job, Freunde etc. – sie werden sich dann oft auch später nicht anders zu helfen wissen als so, wie wir es vorgelebt haben.

  36. Hut ab vor deiner Courage! Ich hab auch so meine Probleme. Jetzt ist der Mann ausgezogen. Weiß seit einem Jahr, dass er mich nicht mehr liebt. Jetzt werde ich gerne Kund hinbringen und abholen, mehr nicht!

  37. Hallo Steffi, ich finde deine Entscheidung gut und bewundere dich . Mir ging es 13 Jahre genau so nur ich habe es meinem Mann zu liebe nicht gemacht . Als wir vor 2 Jahren geheiratet haben , hat sich mein Problem von alleine gelöst . Meine Schwiegermutter hat den Kontakt abgebrochen weil sie unsere Entscheidung in las Vegas zuheiraten nicht gut fand . Wäre sie nicht immer so zu mir gewesen hätten wir vielleicht hier geheiratet. Ich wollte mir aber unseren Tag nicht von ihr versauen lassen . Unser Sohn ist jetzt 5 Jahre und frag ab und zu . Sage ihm deine Oma mag keinen Kontakt zu uns . Meine Frage wie kommt dein Mann damit klar ? Ich lebe so ruhiger als mit ihr . Es kamen ständig spitzen und ich war nie gut genug . Unseren kleinen Sohn hat sie ständig getestet . Lg … mein Name ist auch Steffi

  38. Hey, ich weiß nicht ob du hier in diesem Post noch aktiv bist, oder die Frage schon gestellt wurde, mir geht es aber ähnlich. Es ist einiges vorgefallen und bis jetzt haben wir den Absprung irgendwie noch nicht geschafft. Gerade an meinem Mann hängt es da natürlich, es ist ja seine Mutter die ihre Enkel sehen will und ihn auch etc.. wie kommt dein mann denn damit klar und wie habt ihr das vorher kommuniziert miteinander, war es eine Entscheidung aus der Situation heraus oder schon oft besprochen? Wie kommt er damit klar jetzt?

    1. Hallo, natürlich war bzw ist es immer noch nicht leicht für meinen Mann. Es ist ja immerhin seine Mutter. Er hatte aber nie ein wirklich gutes Verhältnis zu ihr. Der Kontaktabbruch war lange Zeit besprochen. Ich habe ihn auch erst nur für mich entschlossen. Dass mein Mann danach auch nicht mehr mit seiner Mutter reden wollte, kam einfach mit der Zeit, weil sie mich immer noch schlecht macht und sehr böse über mich redet (auch in Gegenwart der Kinder). Deshalb hat auch mein Mann dann den Kontakt abgebrochen.

  39. Bei mir gestaltet es sich ein wenig anders.
    Ich habe mich die ersten sieben Jahre recht gut mit Schwiegermutter in Spe verstanden. Obwohl ich doch immer wusste, dass es ein Waffenstillstand ist. Denn ich nehme ihr einiges Übel, was so in der Jugend von meinem Mann passiert ist.
    Alkoholkranker Vater, er musste auf ihn aufpassen, als Jugendlicher musste er sein verdientes Geld an sie abgeben.

    Nun ja , ich habe es aber ausgeblendet, auch wenn ich Ungerechtigkeiten hasse wie die Pest.

    Nebenbei gemerkt habe ich auch ein schlechtes Verhältnis zu meinen Eltern. Als Nesthäckchen wurde ich zwar finanziell gut versorgt aber nie als Person ernst und wahrgenommen. Zu ihnen pflege ich nur einen extrem oberflächlichen Kontakt. Anders geht es nicht, – eine Therapie habe ich wegen dem Narzissmus meiner Mutter auch schon hinter mir.

    Nun bin ich schwanger, wir sind beide noch Studenten. Ich arbeite zur Zeit an meiner Masterarbeit, baue darauf ein Unternehmen auf und gehe nebenbei selbstständigen Tätigkeiten nach. Mein Mann braucht noch 1 1/2 Jahre, hat hinterher sichere Jobaussichten. Klar finanziell ist es nicht grade dick, obwohl ich etwas zur Seite gelegt habe und wir auch staatl. Unterstützung im ersten Jahr bekommen. Für uns ist das kein Problem, da das Problem nur temporär ist und ich Glück nicht vom Geld abhängig mache.

    Wir erzählen es der Schwiegermutter und sie dreht völlig am Rad. Anders kann ich es nicht beschreiben. Sie fängt sofort auf polnisch ( was ich nicht verstehe) an zu zetern. Sie wirft meinem Mann gefühlt 1000mal vor er sei verantwortunglos. Ich habe das Spiel keine 3 Minuten mitgemacht und bin aus dem Zimmer gegangen. Ihre Reaktion :“ Ach wollte sie das Kind doch nicht?!“ Mein Mann hat noch 2 Stunden weitergestritten.

    Ich habe gedacht “ ok, lass sie eine Nacht drüber schlafen. Vielleicht nur der Schock“. Am nächsten Morgen ist mein Mann völlig fertig, hatte Alpträume, sieht depressiv aus. Ich gehe alleine runter, sie will mich mit Umarmung begrüßen, aber ich lehne ab. Will sie zur Rede stellen, dass ihre Reaktion nicht in Ordnung ist. Sie schreit los :“ Mädchen ihr seid so verantwortungslos!…“
    Ich entgegne ruhig:“von Verantwortung brauchst du nichts erzählen und wenn du dich jetzt nicht einkriegst packe ich meine Sachen und gehe mit deinem Sohn und deinem Enkelkind!“
    Sie jagt mich daraufhin förmlich aus dem Haus.

    Dann passiert die Höhe: Sie fährt heulend(!) zu meinen Eltern und erzählt ihnen, dass ich schwanger bin! DAS kann ich ihr nicht verzeihen. Es wäre mein Recht es meinen Eltern zu sagen. Wann, Wie und Wo ich will.

    Das Ende vom Lied ich und mein Mann wollen nichts mehr von ihr hören. Er leidet, aber weniger unter dem Kontaktabbruch, als unter ihrem Verhalten.
    …und ich bin ganz sicher, dass ich an allem schuld bin!

    Ich will keine toxischen Menschen in meinem Leben, egal ob Mutter, Vater, Schwester oder Bruder. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich! Erst recht mit einem kleinen Leben im Bauch sehe ich mich in der Verantwortung mich solchen Einflüssen zu entziehen.

    Wir finden sicher tolle Ersatzgroßeltern! :-)

  40. Das ist wirklich schwierig. Ich finde, man darf nicht alles auf die Goldwaage legen. Meine Schwiegereltern haben jedoch den absoluten Oberhammer gebracht. Sie waren schon mehrfach und verschämt und respektlos. Nachdem sie erfahren haben dass wir ein viertes Kind bekommen haben sie negativ reagiert. Haben uns mehrere Wochen ignoriert. Das war nicht schön, hätte ich aber auch noch geschluckt. Dann haben sie uns erklärt warum: Wenn ich als Mutter sterben würde, müssten sie sich ja um die Kinder kümmern. Da wären ihnen 3 schon genug aber nicht auch noch 4. Es würde ja nicht ums Kind gehen, Kinder seien ja willkommen nach dem Motto aber nicht von mir.
    Also erstens müssten sie sich in solch einem Fall garnicht um die Kinder kümmern, da sie zu weit weg wohnen. Zweitens erfreue ich mich bester Gesundheit. (Der Gedanke kam daher weil meine Mutter an Krankheit verstorben ist.)
    Ich habe ihnen erklären wollen, dass ich doch gesund bin und wenn ich mal krank werden sollte gibt es Ärzte. Das wollten sie nicht hören, haben immer weiter davon gesprochen, es sei ja sicher dass ich bestimmt auch bald krank werden würde und sterben müsste. Meine Kinder saßen daneben!! Man konnte garnicht vernünftig mit ihnen reden, sie ließen nicht davon ab. Waren richtig fies und gehässig dabei.
    So etwas habe ich noch nie erlebt! Wir haben uns daraufhin erstmal nicht mehr so gemeldet, dann haben sie meinem Mann ausrichten lassen über Verwandte, wenn er sich nicht meldet brechen sie den Kontakt für immer ab. Daraufhin hat er sie angerufen und Smalltalk gehalten. Meinem Mann und den Kindern möchte ich den Kontakt nicht verwehren, aber mir reicht es entgültig. Sie waren schon öfters unverschämt zu mir, aber nun reicht es entgültig. Ich hoffe, dass mein Mann damit klar kommt, ihn belastet es natürlich. Mir geht es besser damit, dass ich nichts mehr mit ihnen zu tun haben muss. Er möchte nicht alleine dort hin gehen, ich werde es mir ausser 2-3x in Jahr höchstens nicht mehr antun.

  41. Ja, irgendwann ist es genug, du hast lange still gehalten. Gut dass du dich selber schützt.
    Ich kenne diese schlimmen Momente auch. Und meine Schwiegermutter sonnt sich in in dem Leid was sie meiner ehemaligen Schwägerin, dem Lebensgefährten ihres Lieblingskindes sowie mir angetan hat.
    Aber mein Mann will auch nach 25 Jahren keinen Klartext sprechen (warum auch, sie ist ja schon über 80 Jahre). Ich finde es unormal das sie beim spazieren gehen mit ihm Händchen halten möchte, mein Mann sich aber regelrecht davor russelt. Oder wenn sie ihn an ihrer Brüste drückt… Er soll selbst entscheiden und meine erwachsenen Kinder auch. Ich nehme ihnen die Mutter bzw die Oma nicht weg. Aber ich bin heilfroh das ich sie emotional los bin.

  42. Hallo zusammen,
    ich bin zur zeit ziemlich Ratlos was meine Schwiegereltern (nicht nur die Schwiegermutter- sondern auch mein Schwiegervater in Spé betrifft.
    Mein Partner (34) und ich (29) sind seit 11 Jahren zusammen.. und vor kurzem auch erst zusammen gezogen (haben nie weit weg voneinander gewohnt daher war für uns beide das lange kein Thema da wir beide unseren Freiraum genossen haben). Bis zum Zusammenzug war es auch kein Problem mit den Schwiegereltern… sie sind gerne zu Familienfeiern gekommen, Weihnachten waren wir bei ihnen und auch unter der Zeit hat man sich mal auf einen Kaffee einfach so getroffen.
    Aber seit wir zusammen Wohnen bin ich die „Böse“ weil ich ihn wegnehme..und dann muss ich mir, nach 11 Jahren anhören, ich würde ihn hintergehen was das Geld angeht (wohlbemerkt: wir haben getrennte Konten, selbst wenn ich wollte könnte ich ihn nicht mal hintergehen ;)) und ich fordere zu viel weil ich eben auch verlange dass er mal Einkaufen geht/putzt etc (wir sind beide voll berufstätig). auch wenn sie mit ihm reden wollen rufen sie nicht mehr bei uns zu hause an (denn ICH könnte ja am Telefon sein) sondern nur noch auf dem Handy bei meinem partner…. auch seine Schwester (allein stehend) mischt sich bei uns ein… als es drum ging dass er sich ummeldet kam „warum? Mach doch deine neue Wohnung als Zweitwohnsitz“.. ähhh…als ich dann gesagt habe dass das totaler Quatsch ist kam nur „nur weil du das nicht willst“… ich muss dazu sagen dass mein Freund ein sehr enges Verhältnis zu seinen Eltern hat und auch nicht wirklich was gegen sie sagt – was widerrum zu Streit bei uns führt weil ich es nicht einsehe, dass ich immer die dumme bin… hab meine Schwiegereltern auch sehr oft eingeladen auf nen kaffee vorbei zu kommen in die neue Wohnung – aber sie haben weder zu-noch abgesagt sondern kommen einfach nicht. und das schon mehrmals worauf ich sage dass ich sie nicht mehr einlade aber dass sie jederzeit willkommen sind (wörtlich zu ihnen so gesagt). und auch an Geburtstag/Muttertag/Vatertag bin ich hingefahren – an meinem Geburstag kommen sie nicht.
    nun sind sie auch noch sauer auf meine eltern weil ich so ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern habe und meine Eltern zu mir halten (und ja, auch wir disskutieren dann oder streiten mal..aber danach wird offen darüber geredet und dann ist es wieder gut) – leider wird bei meinem Freund zu hause nie über irgendwann gesprochen sondern geschwiegen und getrotzt! und mit sowas kann ich nicht umgehen.
    ich hätte gerne (wieder) ein besseres Verhältnis zu beiden…auch wenn ich an unsere Hochzeit (vermutlich nächstes Jahr) denke.. aber ich weiß nicht wie oft ich noch den Anfang machen soll und auf sie zuzugehen wenn ich genau weiß, es ändert sich eh nichts da sie nicht bereit sind „unsere Lebensweise“ zu akzeptieren. und ich wäre so froh, wenn mein Partner auch endlich mal Grenzen setzen würde… denn ich habe Angst dass wir irgendwann dem ganzen nicht mehr Stand halten können und er sich (weil er das denkt) entscheiden muss..was ich eben ja nicht will – deshalb fahre ich ja weiterhin mit…aber wie lange ich das noch kann weiß ich eben nicht :(

    1. Hallo,
      innerlich hast Du für Dich bereits entschieden, den Kontakt nicht weiter auszubauen. Die Entscheidung halte ich auch für richtig. Lass deinen Mann den Freiraum weiterhin seine Eltern alleine zu besuchen. Denk an Dich und Deine Gesundheit und halte Dich von Menschen die dir nicht gut tun fern.
      Gruß Achim

  43. Huhu :)
    Kürzlich habe ich den selben Entschluss gefasst. Ich habe das ganze 8 Jahre geduldet, dass Sie mich niedergemacht hat und mir immer wieder erklärt hat (natürlich ohne dem besein meines Mannes) das wir ja eigentlich gar nicht zusammen passen würden (dann wären wir wohl kaum 8 Jahre mittlerweile zusammen).
    Es tut gut Luft zu haben und diesen Druck los zu sein!! Mädels traut euch es ist euer Leben. Es kann nur besser werden.
    LG

  44. Großartige Neuigkeiten! Hier ist meine Erfahrung für die Welt, wie ich meinen Geliebten zurückbekam und meine Ehe rettete. Ich liebe John wirklich so sehr, dass ich nicht einmal darauf verzichten kann. Ich war 7 Jahre mit 2 Kindern verheiratet und wir lebten glücklich, bis die Dinge hässlich wurden und wir fast jedes Mal Streit und Streit hatten. Es wurde schlimmer, als er die Scheidung beantragte. Ich versuchte mein Bestes, ihn dazu zu bringen, seine Meinung zu ändern & bleib bei mir, weil ich ihn von ganzem Herzen liebte und ihn nicht verlieren wollte, aber alles hat einfach nicht geklappt … Er ist aus dem Haus gezogen und hat immer noch die Scheidung eingereicht … Ich flehte, weinte und versuchte es alles aber immer noch nichts hat funktioniert. Der Durchbruch kam, als mich jemand mit diesem wundervollen Mann bekannt machte, der mir schließlich beim Zaubern half. Ich war noch nie ein Fan von solchen Dingen, sondern entschied mich nur, es widerwillig zu versuchen, weil ich verzweifelt war und keine andere Wahl hatte gebrauchte Kräuter … Innerhalb von zwei Tagen rief er mich an und entschuldigte sich für all das emotionale Trauma, das er mich gekostet hatte, zog zurück ins Haus und wir leben weiterhin glücklich, die Kinder sind auch glücklich und wir erwarten unser drittes Kind. Ich habe ihn vielen Paaren mit Problemen auf der ganzen Welt vorgestellt und sie hatten gute Neuigkeiten… Ich dachte nur, ich sollte meine Erfahrungen verbreiten, weil ich fest davon überzeugt bin, dass es jemand braucht, und er hilft auch meinem besten Freund, dem es schwer fällt Empfange ein Kind für 11 Jahre und heute wird mein Freund Baby ein Jahr älter. Du kannst DR MUTABA eine E-Mail senden über (greatmutaba @ gmail . com) oder ihn auf WhatsApp hinzufügen (+234 805 468 1416). Gib jetzt noch nicht auf, der Unterschied zwischen „Gewöhnlich“ und „Außergewöhnlich“ ist „Außergewöhnlich“. Bemühe dich also, deine Ehe / Beziehung zu retten, wenn es sich wirklich lohnt.

    1. falscher Platz hier für Esoterik Werbung!!!
      wer solche Sachen macht bzw in Anspruch nimmt schadet sich selbst und zerstört sein leben . und das alles auf Grund der ungeheuren Lüge, dass es funktionieren könnte. lieber erstmal den Kopf einschalten bevor man solche Wege beschreitet…

  45. Hallo… ja sowas kenne ich auch. Hab meinen jetzigen Mann im Alter vo 44 kennengelernt. Meine 3 Töchter waren zu dem Zeitpunkt schon aus dem Haus. Am Anfang war meine derzeitige
    Schwiegermutter noch relativ zurückhaltend. Im Laufe der Jahre würde sie dann immer aufdringlicher. Hab leider den Fehler gemacht, selten was gesagt zu haben. Im Laufe der Jahre lernt man sich nicht über jeden und alles aufzuregen. Nur als es dann anfing persönlich zu werden und die Versuche von ihr, meine eigene Familie gegen mich aufzubringen, in dem man anfing Lügen über mich zu erzählen, platze mir der Kragen und machte ihr klipp und klar eine Ansage. Und seit dem habe ich den Kontakt auf ein Minimum reduziert. 3x im Jahr Pflichtbesuch, meinem Mann zuliebe. Anrufen tue ich gar nicht, und wenn ich ihre Nummer auf dem Festnetz sehe, gehe ich gar nicht ran. Mir geht es sehr gut dabei, vermisse nix. Ich sage auch nichts negatives im Beisein meines Mannes über sie, bin komplett neutral. Kann ich jedem nur raten, der solche Probleme hat.

  46. Danke für diesen tollen Text.

    Ich bin heute hier gelandet, weil ich mich mal wieder (wie so oft) mit meiner Schwiegermutter gestritten habe.
    Sie kritisiert mich ebenfalls immer und ich kann eigentlich gar nichts richtig machen in ihren Augen.
    Ich habe mir jetzt auch ganz fest vorgenommen mich nicht noch einmal bei ihr zu melden. Da mir der Kontakt nicht gut tut.
    Sie hat es echt mal kurzzeitig nach unserem Streit geschafft, dass ich mich schlecht fühlte.
    Bis ich gesehen habe was sie meinem Mann geschrieben hat.
    Sie hat ihn allen ernstes versucht gegen mich aufzuhetzen und ihm die Nachrichten weitergeleitet die ich ihr geschrieben hatte.
    Als mein Mann mich dann verteidigte und mir recht gab hat sie geschrieben: ”Ich wusste gar nicht das Dummheit ansteckend ist.”
    Und ich hatte vorher noch ein schlechtes Gewissen.
    Ohja ich bin wirklich dumm,
    in der Hinsicht nach unserem Streit auch noch an mir zu zweifeln.

    Und das mit dem unerwünschtem Geschlecht, und überhaupt mit dem unerwünschtem Enkel, kenn ich nur zu gut.

    Danke du hast mich mit diesem Text nur noch mehr darin bestärkt, den Kontakt zu dieser unmöglichen Person abzubrechen.

  47. Liebe Steffi,
    dein Beitrag ist schon etwas älter, aber ich habe ihn gerade entdeckt. Du schreibst mir aus dem Herzen. Wir teilen nicht nur den selben Namen, sondern wahrscheinlich auch viele dieser Erfahrungen mit einem Schwiegermonster.
    Mein Ex-Schwiegermonster hat es aber auch noch geschafft, unsere Ehe zu zerstören. Mein Mann trennte sich nach 11 Monaten Ehe, aus Liebe zu Mami und ließ mich und unseren heute zweijährigen Sohn gehen …
    Lg Steffi

    1. Liebe Steffi,

      mir fehlen ein wenig die Worte. Das tut mir wirklich wahnsinnig leid.

      Aber irgendwie auch nicht, denn ich denke dass du ohne deinen Mann vielleicht besser dran bist. Ein Mann der nach nur 11 Monatrn Ehe schon das Handtuch wirft & noch dazu wegen seiner Mutter – da bist du ohne ihn besser dran. Es hätte bestimmt noch andefe Lösungen für das Schwiegermutter Problem gegeben. Schade.

      Dir und deinem Sohn wünsche ich nur das Beste und ganz viel Kraft und viel Glück für die Zukunft.

      Alles liebe
      Steffi

  48. Vielen Dank für deine ehrlichen Worte. Ich kann es nur doppelt, dreifach, vierfach oder hundertfach unterschreiben. Ich hab den Kontakt mit meiner Schwiegermutter auch komplett abgebrochen. Da meine Tochter missbraucht wurde und sie zu mir gesagt hat ich bin selbst schuld 🤬

    Ohne Schwiegermutter im Nacken lebt es sich einfach besser

  49. Hallo.
    Ich habe eine echt “ grausame “ Schwiegermutter. Sie hat den lieben langen Tag nichts anders zu tun als TV zu schauen und sich mit Menschen Rum zu ärgern, da sie arbeitsunfähig ist. Am Anfang war unser Verhältnis echt gut, bis ich schwanger wurde. Als sie erfahren hat, das wir unsern Sohn erwarten hat sie mich aus dem haus geworfen und mich als geldgeile Tussi bezeichnet, die nur ihren Sohn ausnehmen möchte. Die letzen 3 Jahre habe ich alle Beleidigungen , dummen Sprüchen , Verletzungen hin genommen. Ich wusste das sie schlecht über mich redet und mich auch als schlechte Mutter hinstellt. Ich habe es irgendwie so hingenommen, bis jetzt. Mein Mann und ich streiten oft, meistes wegen ihr. Anfang Dezember haben wir uns wegen meiner Arbeitsituation gestritten . Ich möchte arbeiten gehen , bin aktuell nur „Hausfrau und Mutter unseren 2 Kinder (bald 3 Jahre und hochsensibel, sprachlich zurück entwickelt ) und (1 Jahr alt, Stoffwechselstörung durch Gendefekt) und ich möchte mein eigenes Einkommen haben. Mein Mann möchte das ich Zuhause bin, und unsern Kindern immer zu Seite stehen kann und immer greifbar bin und die vielen Termine Huben kann , was ich verstehen kann, . So haben wir uns drauf geeinigt , sie erst Mal in den Kindergarten zu geben. Zu schauen wie es läuft, wie die jungs so zurecht kommen und wie es sich mit der Krankheit läuft. Und ich mir dann im neuen Kindergartenjahr eine Stelle auf Teilzeit suche.
    Meine Schwiegermutter hat von dem Streit mit bekommen und meine Eltern angerufen. Hat ihnen davon erzählt das ich meine Kinder im Stich lasse, das Geld meines Mannes ausgebe und meine Kinder unter meiner Erziehung leiden. Sie möchte die Kinder mir weg nehmen. Notfals auch mit Jugendamt und Scheidung.

    Heute hab ich von diesem Telefonat erfahren und hab ihr ins gesicht gesagt, was für eine hinterfotzige Frau sie ist. Ich fühle mich einerseits befreit weil ich meiner wut endlich Mal Luft gemacht hab. Anderseits fühl ich mich schuldig, sie ist sie Mutter meines Mannes und die Oma meiner Kinder.
    Dein Text zu lesen hat mir gut getan.. aber schlecht fühle ich mich immer noch.

  50. Oh wie ich das kenne, als ich mit unsere ersten kind schwanger war, war die erste frage ‚was wird es?‘ als wir sagten ‚böh?! Mit 100% wahrscheinlichkei ein mensch‘ war ihre Antwort: hoffentlich ein mändchen! ICH wollte immer ein mändchen und hab nur 2 jungs!
    Da wurd ich so wütend, dass ich sie zumhaus raus warf! Sie sprach in gegenwart ihre sohnes abfällig von ihrem kind! Gehts noch! Du hast richtig entschieden und ich hoffe mein mann sieht es irgendwann ein, dass wir auch komplett drauf verzichten müssen. Sie ist nicht bôse, sie ist nur manipulativ und saugt mir jegliche energie raus wie ein dementor

  51. Hey,
    Wow….. dachte nur mir geht’s gerade nur so….. Aber du sprichst mir sowas von aus der Seele ! Ich führe nun seit mehr als 14 Jahren den Kampf mit meiner Schwiegermutter. Bin jetzt echt am Limit und werde den Kontakt abbrechen…. habe mich in der letzten Zeit distanziert, in der Hoffnung es legt sich von allein aber nein, die Gute hört nicht auf zu kritisieren und Unwahrheiten zu erzählen. Auch ich habe 3 Jungs und möchte nicht, dass sie mit jemanden gross werden der andere Menschen derart behandelt und sich auch noch toll dabei findet.
    Ich war Jahrelang Zielscheibe ihrer widerlichen Äusserungen und jetzt reichts!

    Ich danke dir für deinen Beitrag, er kam mir gerade wie gerufen!

  52. Hallo,
    ich kann Deine Entscheid absolut verstehen und finde das du es richtig gemacht hast.
    Ich habe den Kontakt zu meinen Schwiegereltern ebenfalls komplett abgebrochen vor 3 Jahren. Die Mutter meines Mannes hat mir immer wieder zu verstehen gegeben das ich ihn ihren Augen nicht die Richtige für ihren Sohn bin. Sie hat mich beleidigt, permanent kritisiert und immer wieder versucht meinen Mann und mich gegeneinander auszuspielen.
    Mein Mann akzeptiert meine Entscheidung. Er selber hat weiterhin Kontakt zu seinen Eltern, was ihm natürlich auch zu steht. Aber ich würde lügen wenn es mich nicht auf eine Art und Weise stört.
    Es ist mir ein absolutes Rätsel warum besonders die Mütter der Söhne der Frau immer das Leben so schwer machen müssen. Aber naja, mit den Konsequenzen müssen diese dann eben leben.

    Liebe Grüße ☀️

  53. Oh ja wie ich dir recht gebe. Meine Schwiegermutter ist ein Horror für mich. Es fing an als wir ihr mitteilten, wir bekommen ein Kind. Da war das Drama erst mal gross. Dann wollte sie alles kaufen für das Kind. Als nächstes stand bei uns ein Umzug in unser Haus an. Da organisiert ich alles, zahlte die Küche und Kaution von meinem Ersparten. Den Möbelwagen legte sie dann vor. Aber was mir den Kragen platzen ließ, war als sie anfing meine Kisten auszuräumen und mir permanent Stress machte, ich müsse binne 2 Wochen einen 5 Personen Haushalt ausgeräumt und eingerichtet haben. Dazu muss erwähnt werden, ich habe innerhalb 3 Tage 140m2 gestrichen und Kisten gepackt. Nebenher noch 2 Kinder betreut und war zu dem Zeitpunkt Anfang der 33 ssw.
    Sie kam immer nur mit der Aussage, sie wolle ja helfen und unterstützen. Aber mal in Kommunikation getreten und gefragt ob es okay ist hat sie nie. Daraufhin habe ich den Kontakt abgebrochen. Sie hat meine Grenzen völlig überschritten. Hat auf meine Bedürfnisse absolut keine Rücksicht genommen. Und jetzt bin ich die böse Schwiegertochter die ihr die Enkel entzieht und sie mit Ignoranz straft. Wie oft jammert sie sich bei meinem Mann aus, wie schlecht ich doch bin. Redet abwertend über mich und sieht ihre Fehler absolut nicht ein. Sie hätte ja nie etwas falsch gemacht.
    Für mich ist klar, ich bin nicht mehr ansprechbar für sie. Meine Türen sind zu. Ich habe mittlerweile gelernt mich abzugrenzen und sehe es genauso wie du, ich bin erwachsen und es ist mein gutes Recht zu entscheiden, mit wem ich Kontakt haben möchte und wer für mich Luft ist.

  54. Gratuliere! Davon bin ich leider meilenweit entfernt. Aber ich weiß, dass ich dass bräuchte, denn diese Frau nimmt mir die Luft zum Atmen. Sie hat für ihren Sohn schon eine andere Schwiegertochter gesucht, als wir noch nicht mal zusammen wohnten und hat meinen Namen auf Urlaubskarten durchgestrichen. Leider hat sich mein Mann nie abgenabelt, weshalb es zu keinem Kontaktabbruch kommen konnte. Nun ist mein Mann vor einem Jahr verstorben und sie zieht unseren Sohn (13) voll auf ihre Seite. Plötzlich bin ich an allem Schuld, v.a. am Tod meines Mannes – aber das sagt sie mir nicht persönlich, das höre ich dann von unserem Sohn (aber er würde die Oma nie anschwärzen und sagen, dass sie das so gesagt hätte). Ist halt komisch, wenn er plötzlich mit Dingen kommt, die er noch vor dem Tod seines Papas anders gesehen hat bzw. gar nicht wusste. Da weiß ich dann sehr wohl, woher diese Vorwürfe kommen! Leider ist unser Sohn sehr gerne bei ihr und ich fürchte, wenn ich den Kontakt verbieten würde, würde ich ihn verlieren. Also Mund halten und weiterhin Energien rauben lassen! Im Übrigen bin ich nun vollends davon überzeugt, dass sie einen schlechten Einfluss auf ihn hat. Während der Krise gab es keinen Kontakt und alles war okay. Seit 1 Woche haben sie wieder (persönlichen) Kontakt und er ist wieder gemein zu mir.

  55. Auch ich habe den Kontakt zu meiner Schwiegermutter abgebrochen. Ich (45) und mein Mann (57) sind seit 19 Jahren zusammen und seit 15 Jahren verheiratet.

    Meine Schwiegermutter war für mich wie eine Freundin – bis wir geheiratet haben.

    Sie hat es als meine Aufgabe angesehen, dafür zu sorgen, dass mein Mann so oft zu ihr kommt, wie sie es für richtig hält – also am besten täglich. Ihre ständige Begründung war, dass sie schon ihren Mann verloren hätte. Stimmt, der Vater meines Mannes ist 1971 an einem bösartigen Gehirntumor gestorben. Das war sicher sehr schwer für sie – aber auch für meinen Mann. Und sie hatte dann später noch einen Lebensgefährten.

    Ein halbes Jahr nach der Hochzeit wurde ich schwanger. Nach außen hat sich meine Schwiegermutter gefreut. Zu mir sagte sie, das hätte ich nur gemacht, um ihr den Sohn zu stehlen, aber das würde sie nicht dulden. In der 16. SSW hatte ich eine späte Fehlgeburt und bin in ein tiefes Loch gefallen. Ihre Reaktion: „Zum Glück habe ich jetzt noch länger etwas von meinem Sohn.“

    Mein Mann konnte sich das nicht vorstellen, denn in seiner Gegenwart war sie lieb und nett zu mir. Kaum war er mal 5 Minuten draußen, hat sie ihr Gift versprüht.

    Irgendwann fing sie an, mich sogar im Beisein meines Mannes herunterzuputzen. Mein Mann sagte nichts. Hinterher sagte er mir immer, wie unmöglich das war. Aber er wollte ihr nichts sagen, denn er wollte die Stimmung nicht verderben – meine Stimmung war anscheinend egal.

    Ich habe mich dann selbst gewehrt, aber das war meinem Mann auch nicht Recht. Das war mir aber egal, denn ich habe nicht eingesehen, dass ich mich beschimpfen lasse.

    Vor ein paar Monaten stand sie an einem Samstag um 7 Uhr morgens unangekündigt bei uns auf der Matte und hat mich gleich weggeschoben und sich ins Wohnzimmer gesetzt. Mein Mann sagte nur „Das ist eigentlich nicht in Ordnung…“ und wollte sich verziehen. Aber ich habe ihn am Arm gepackt und ins Wohnzimmer gezogen. Ich habe meiner Schwiegermutter sehr deutlich gesagt, dass das so nicht geht, dass sie sich anzukündigen hat und so weiter. Daraufhin verlangte sie, dass ich mich bei ihr entschuldige. Ich sagte ihr, dass sie sich dafür entschuldigen muss, dass sie mich über 10 Jahre wie den letzten Dreck behandelt hat.

    Mein Mann sagte wieder nichts. Ich habe sie dann rausgeworfen und seitdem ist Funkstille.

    Mein Mann kann sie natürlich sehen, wie er will, aber ich werde sie wohl in diesem Leben nicht mehr sehen.

  56. Hallo
    Das ist genau das Thema 😔ich hin froh dass es hier Menschen gibt bei denen man sich ausschreiben kann denn ich Weiss hier nicht mehr weiter. Ich bin 8 Jahre mit mein Partner zusammen. Wir bekommen gerade unser erstes gemeinsames Kind. Die Schwiegermutter ist ein riesen Thema bei mir und ich habe Angst dass meine beziehnubg an ihr scheitern wird. Mehr gleich

  57. Hey, dein Beitrag ist inzwischen schon etwas älter, aber mir geht es ähnlich. Zu der mütterlichen Familienseite meines Mannes haben mein Mann und ich schon seit Jahren keinen Kontakt mehr und nach einem schlimmen Streit Anfang diesen Jahres distanziere ich mich nun auch von seiner väterlichen Seite. Ich denke, dass es nichts bringt, sich für Leute ein Bein auszureißen, die immer nur wollen, wollen, wollen aber selbst nichts geben. Ich bedauere es nach wie vor für meinen Mann. Denn er kann nichts für seine Familie und dafür, dass bei seinen Verwandten einiges im Argen liegt. Aber wenn er in der Vergangenheit nicht immer so den Schwanz eingezogen hätte, hätten sie sich mir gegenüber auch nicht so viel rausgenommen. Davon bin ich überzeugt. Von daher bereue ich es nicht, wenn ich jede Einladung zum vermeintlich netten Kaffeeklatsch ablehne und auch nicht will, dass mein Sohn dort ohne mich Zeit verbringt. Schade eigentlich, aber dieses ungute Gefühl, was sie in mir auslösen, haben sie letztlich selbst zu verantworten.

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