Haushaltsorganisation mit 3 Kindern + Teilzeitarbeit

Vor 2 Jahren habe ich euch mal darüber berichtet, wie ich so meinen Haushalt schmeiße. Damals war ich noch in Karenz (Elternzeit) und mittlerweile hat sich mein Tagesablauf ziemlich verändert und ich dachte, ich gebe euch mal ein kleines Update wie mein Haushalt nun so läuft.

Haushaltsorganisation mit drei Kindern und Teilzeitarbeit

Mittlerweile sind meine Kinder 8, 6 und 4 Jahre alt. Der Große geht in die 2. Klasse, die beiden kleineren noch in den Kindergarten. Wobei auch der mittlere im September in die Schule kommt. Es wurde also für mich Zeit wieder arbeiten zu gehen. Bis September arbeite ich noch von zuhause aus. Danach möchte ich wieder einem normalen Bürojob nachgehen.

Haushalt mit drei Kindern
Bildquelle: pixabay.com

 

Auch wenn ich im Moment von zuhause arbeite, ist es wirklich so dass ich die 4 Stunden wirklich für die Arbeit nutze und nicht für den Haushalt. Denn das zu vermischen hat mich für gar nicht gut geklappt. Mein neuer Alltag sieht so aus, dass ich gemeinsam mit den Kindern um 07:15 Uhr morgens das Haus verlasse. Ich bringe sie zu Schule und Kindergarten. Leider fährt bei uns kein Bus zur Schule und der Kindergartenbus würde erst gegen 08:15 Uhr kommen. Deshalb haben wir uns dazu entschieden die Kinder selbst hinzubringen.

Nachdem ich die Kinder abgeliefert habe, komme ich meist so um 07:40 Uhr wieder zuhause an und starte meine Arbeit bis um 11:30 Uhr. Dann muss ich die Kinder auch schon wieder abholen.

Kinder abholen, kochen und putzen

Gleich dann koche ich das Mittagessen. Ich versuche jeden Tag etwas warmes und frisches zu kochen. Das klappt nicht immer, aber zu 90% schon. Nachdem wir gegessen haben, räume ich auch immer gleich die Küche wieder auf. Schaue das die Oberflächen sauber sind und die Spülmaschine läuft.

Danach wird erstmal ein wenig mit den Kindern gespielt, die Hausaufgaben erledigt oder wir gehen etwas an die frische Luft – das ist jeden Tag anders.

Nachmittags spielen die Jungs dann meist so 2 Stunden brav alleine. In dieser Zeit mache ich die Wäsche, sauge das Haus durch (leider täglich nötig wegen unserer Haustiere) und kümmere mich um das Bad. Ich putze das Klo (ja immer noch täglich) und räume das Chaos vom morgen weg. Einmal in der Woche wird das ganze Bad gründlich geputzt.

Je nachdem wie die Kinder gelaunt sind komme ich mal zu mehr oder eben auch mal zu weniger. Aber das ist mittlerweile okay für mich.

Aber der beste Tipp, denn ich euch geben kann ist: Macht soviel ihr könnt zwischendurch. Die Kinder spielen gerade brav alleine? Schnapp dir dein Putzzeug und wische im Wohnzimmer Staub.

Die Küche wird aber immer auch nochmal abends sauber gemacht. Ebenso das Katzenklo und der Futterplatz (das übernimmt aber zum Glück mein Mann).

Feucht wischen geht sich meist nur einmal die Woche aus. Momentan spare ich aber auf den tollen Saugwischer von Vorwerk. Wenn der bloß nicht so schweineteuer wär.

Den Lebensmitteleinkauf erledige ich nur noch max 2 mal die Woche. Meist einmal am Freitagnachmittag oder Samstagvormittag und einmal Mitte der Woche um die frischen Sachen und Brot nachzukaufen.

 

Auch am Wochenende wird geputzt

Als ich noch zuhause war mit den Kindern, habe ich es ja vermieden am Wochenende groß etwas im Haushalt zu machen. Das klappt nun nicht mehr so gut. Wenn die Kinder zum Beispiel krank sind, dann komme ich unter der Woche meist gar nicht zum Arbeiten und muss dies dann abends oder am Wochenende nachholen. Oder es gibt Wochen wo ich wirklich viel zu arbeiten habe, da leidet dann auch nachmittags der Haushalt und ich muss es am Wochenende nachholen.

Meist ist dies aber nur ein Vormittag am Wochenende, da beziehe ich dann die Betten neu, putze die Fenster oder wische meine Schubladen in der Küche raus – je nachdem was ansteht. Aber was ich mir wirklich angewohnt habe, ist alle 3 bis 4 Monate einen richtigen Großputz einzulegen, diese Sauberkeit hält dann zum Glück einige Zeit und ich bin entspannter, wenn ich mal wegen der Arbeit oder der Kinder nicht schaffe.

Generell musste ich meine Ansprüche etwas runterschrauben, aber Sauberkeit ist mir immer noch wichtig und ich achte darauf, dass jederzeit unangemeldeter Besuch kommen kann. Wenn ihr wisst, was ich meine. :-)

***************

Wollt ihr mal wissen, was bei mir alles zu einem Großputz dazu gehört? Dieser ist mir nämlich sehr wichtig und ohne den würde es hier gar nicht funktionieren. Dann schreibe ich euch das auch gerne mal in den nächsten Tagen. 

Eure Steffi

 

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18 Kommentare

  1. Hallo Steffi,
    kleiner Tipp von mir…..
    Spare lieber auf den Hartbodenreiniger von Kärcher- der ist billiger und effektiver 🤑
    Der saugt und wischt auch gleichzeitig und ist nicht so schwer und sperrig und wischt auch größere Flächen besser.
    Während der VW immer wieder nachbenetzt werden muss und nicht überall drunter kommt 😊

    1. Echt? Ich habe gehört, dass der nicht so gut sein soll.

      Jetzt bin ich erst wieder verunsichert. :-)Ich glaube ich muss einfach mal alle ausprobieren.

      Liebe Grüße

      1. Guck mal ob du in deiner Nähe ein gutes Elektrofachgeschäfft hast. Bei uns konnte ich den Kärcher leihen und testen.
        In meinen Augen hat er den Namen Saugwischer nicht verdient, zumindest nicht dann wenn du dir das Staubsaugen vor dem wischen sparen möchtest. Ich war sehr enttäuscht… Zum Glück war das Testen kostenlos.

        1. Hallo, da muss ich mich doch auch glatt einmischen.. ;-)
          Hol dir lieber den von Philips. Den habe ich mir geholt, denn ich habe keine Lust vorm wischen nochmal zu saugen. Meine Mutter hat den vorwerk und der kommt mit gröberem Schmutz bzw. Steinchen nicht klar. Der kärcher leider genausowenig. Aber der Phillips bekommt das klasse hin :-)
          Es bleibt aber ein kleiner Rand links und rechts den er nicht wischt, für mich war das allerdings zu verschmerzen.
          Liebe Grüße

  2. Hallo Steffi,

    für mich wäre wirklich interessant wie du deinen Großputz organisierst. Ich weiß immer nicht wo ich anfangen soll…

    Grüße

  3. Hallo Steffi,
    ich würde gerne zwischendurch Arbeiten erledigen, nur leider bin ich dzt. am Daueraufräumen. Hast du da ev. einen Tipp wie es gelingt neben einem 2jährigen der gerade mehr Chaos macht als die drei Großen zusammen? Das kannte ich von den anderen nicht in dem Ausmaß.

    Den Saugwischer von Vorwerk kann ich nur empfehlen, mittlerweile gibt es ja schon ein neues Modell bei dem ein Wassertank inkludiert ist und das nachbenetzen des Tuches per Hand wegfällt. Den Wischmop ersetzt er zwar nicht ganz, aber der hat dafürbei uns jetzt längere Pausen.

    Liebe Grüße
    Karin

    1. Hallo Karin!

      Ja habe gesehen, dass es ein neues Modell von dem Saugwischer gibt. Ich glaube ich lasse mir den einfach mal zuhause vorführen, da kann ich ihn auch gleich super ausprobieren. :)

      Mein kleinster macht auch sehr viel Unordnung und aufräumen klappt meist nicht. Er ist jetzt 4. Ich räume seine Spielsachen und die Dinge die er herräumt nur mehr 2 mal täglich weg. Alles andere bringt bei ihm gar nichts. Das Chaos macht mich zwar meistens verrückt, aber diese Zeit geht auch vorbei. :-))

      Liebe Grüße

  4. HALLO Steffi
    Ich hab auch noch einen Tipp für einen Saugwischer: ich hab mir den Crosswave von Bissel gekauft……ich liebe ihn 😉 am besten YouTube schauen und vergleichen
    Viele Grüße

  5. Hallo, Steffi, wenn dir die Hausarbeit über den Kopf wächst, solltest du dir vielleicht professionelle Hilfe holen: ich denke dabei an einen Psychotherapeuten oder andere Spezialiste aus dieser Fachrichtung!
    Ich, Rainer, damals 30 Jahre, lebte mit meinen 3 Kindern (m 7, w 5, w 3 Jahre) nach meiner Scheidung allein in einer 3Z/Kü/Bad- Wohnung. Neben der tgl. Hausarbeit sind wir jeden Tag 6:20 Uhr aus dem Haus, Kinder in die Kita und Schule und dann zur Arbeit (Lehrausbilder im UTP-Unterricht). Für alle 3 Frühstück einpacken und häufig Wechselwäsche zum Spielen… Einkäufe meist gemeinsam beim Nachmittagsbummel, Wochenende (ohne Putzen) mit Kindern und Trabbi ins Grüne, auch wenn das Geschirr und die Wäsche mal liegenblieben. Die Klamotten waren meist tgl. am Abend im Halbautomat und wurden spätabends separat geschleudert (die Hausbewohner im Hochaus wussten Bescheid).
    Vielleicht hättest du dich mal mit deinen ach so lieb alleine spielenden Kindern beschäftigen solle und mit ihnen gemeinsam die Hausarbeit und Wäsche machen soll. Oder jedem Kind eine wöchentliche feste Arbeit übertragen sollen und später nur kontrolliert… aber dafür war keine Zeit: der teure Wischmopp erforderte höchste Aufmerksamkeit!

    1. Na, die Scheidung verwundert mich aber nicht, wenn Du mit DEINER Frau auch so großkotzig geredet hast, kann man sie zu ihrer Freiheit ja nur beglückwünschen!!

      1. Ja, ich wäre froh gewesen, wenn Madame ab und zu zum Lappen gegriffen hätte… Wenn ich diese Erlebnisberichte hier lese, so mit Putzen am Wochenende und das Klo täglich (vielleicht sollten alle männlichen
        Mitbewohner mal das „Zielen“ üben!
        Viel Spaß bei der Jagd auf die letzte Bakterie!

        1. bei mir ist es meist schön unordentlich ;-) und Klo wird einmal die Woche geputzt (Asche auf mein Haupt) hab *nur* ein Kind daheim und Katzen und Hund und Meerschweinchen – um die kümmert sich meine Tochter komplett selbst – und alles andere teilen wir uns. Finde es gibt wichtigeres wie putzen und ja manchmal nervt mich die Unordnung und dann wird halt mal wieder richtig aufgeräumt …aber ansonsten gibts wie gesagt wichtigeres ;-)

  6. Hallo Steffi,

    ich habe zwei Kinder. 3,5 Jahre & 15 Monate. Sie sind zwar noch kleiner, aber auch „nur“ zwei & arbeiten gehe ich noch nicht, weil die kleine noch den ganzen Tag bei mir ist. So, wie du das berichtest hört sich das logisch & praktisch an, aber anscheinend machst du nie eine Pause. Du schreibst auch, wenn die Kinder mal in Ruhe spielen – schnell wieder was putzen. Ich bin froh, wenn ich dann mal in Ruhe meinen Kaffee trinken kann. Also powerst du wirklich den ganzen Tag durch & legst dich dann abends mit den Kindern schlafen oder hast du Superkräfte?

    Lg
    Annika

    1. Hallo Annika,

      tatsächlich ist es wirklich so, dass ich tagsüber meist keine 5 Minuten in Ruhe irgendwo sitze.

      Das mögen meine Kids nämlich gar nicht – sobald ich eine Pause machen möchte, stehen sie schon parat und möchten irgendwas spielen oder machen. :))

      Aber es ist okay so. Ist zwar meist anstrengend aber dafür hab ich abends, wenn die Kinder schlafen immer „Freizeit“.

      Liebe Grüße

      1. Wow, das hört sich für mich nach superkräfte an – die hätte ich auch gerne! Naja aber tatsächlich ist es so, dass ich abends nachdem meine Kinder schlafen mindestens noch eine halbe Stunde rum rödele damit wirklich auch alles seine Ordnung hat für den neuen Tag… so hat jeder seine Abläufe. Aber kurze Pausen tagsüber brauche ich auf jeden Fall – sonst schaffe ich den ganzen Tag nicht.

  7. Hach ich musste jetzt etwas schmunzeln. Unser Tagesablauf ist fast der gleiche. Ich fahr um 07.30 weg mit den Kindern (5+7), zur Arbeit und um 12:30 sind wir alle wieder zu Hause. Wie du sagst wenn die Kinder brav ist alles mögliche erledigen. Klappt bei uns wunderbar. Ich hab jetzt seit fast 3 Jahren den Saugwischer von Vorwerk und ich möchte ihn nie mehr missen. Nächste Woche kommt mein Saugroboter von Vorwerk, auf den freue ich mich auch schon .

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