Warum ich gebrauchte Kinderkleidung nicht mehr verkaufe

Unsere Familienplanung ist ja abgeschlossen und daher habe ich alle Babysachen und zu klein gewordene Kinderkleidung verkauft, verschenkt oder gespendet. Es hat mich sehr viel Nerven gekostet – vor allem der Verkauf der Kleidung hat mich regelmäßig auf die Palme gebracht. Weshalb ich die gebrauchte Kinderkleidung meiner Kinder nicht mehr verkaufe, sondern nur mehr verschenke erzähle ich euch heute. Ich hab nämlich keine Lust mehr auf dieses Mütterdrama.

Ich verkaufe keine gebrauchte Kinderkleidung mehr und spare mir dieses Drama

Als ich mit dem aussortieren von Spielzeug und der zu klein gewordenen Kinderkleidung angefangen habe, habe ich viel gleich aussortiert. Nicht mehr vollständige Spielsachen zum Beispiel oder Kleidung mit Löchern oder extremen Flecken habe ich zum Altstoffsammelzentrum gebracht. Kleidung die nicht kaputt, aber einfach nicht mehr schön war, habe ich in die Altkleidersammlung gespendet. Und noch schöne Kleidung und vor allem Markenkleidung wollte ich gerne verkaufen um mit dem eingenommen Geld etwas neues für meine drei Kinder kaufen zu können.  Ich habe also wirklich nur schöne Sachen zum Verkauf angeboten und auch wirklich günstig.

Die Kleidung habe ich auf Willhaben eingestellt und es kamen binnen weniger Minuten die ersten Anfragen. Viele davon sehr frech – wie ich finde. Da kam dann oft nur so Sachen wie: „Letzter Preis“ – da dachte ich mir echt meinen Teil. Keine Anrede oder sonst was – ja nicht mal ein ganzer Satz ist es den Leuten wert. Echt schräg. Ich hab absolut nichts dagegen, wenn jemand nett fragt, ob man am Preis vielleicht noch etwas machen könnte, aber solche frechen Mails, habe ich dann zum Schluss gar nicht mehr beantwortet. Dafür war mir meine Zeit dann einfach zu Schade.

gebrauchte Kinderkleidung

In vielen Fällen habe ich die Kleidung schnell verkauft bekommen und es ging auch reibungslos alles. Aber es gab da wirklich einige Situationen, weswegen ich jetzt beschlossen habe, die Kleidung nur mehr an meine Freundin zu verschenken, die auch zwei Jungs hat, die kleiner sind als unser jüngster. Sie freut sich wenigstens darüber und ich freue mich, wenn die Kleidung noch weiter getragen wird.

Freche Anfragen und Drohungen

Neben vielen frechen Anfragen gab es auch schon Drohungen. Eine nette Dame schrieb mir mal, als ich zu klein gewordene Pampers zu verschenken eingestellt hatte: Hallo – bring mir die Pampers heute Nachmittag noch nach Linz! Ich will die sofort haben!

Äh wie bitte? Nein ich bringe ihr nicht sofort die gratis Pampers noch nach Linz (einfache Strecke von mir zuhause 60 km).  Als ich der Dame das auch mitteilte, dann wurde sich richtig ausfällig und beschimpfte und bedrohte mich. Echt schlimm, was manche Menschen sich rausnehmen.

Vieles habe ich auch durch Vorabüberweisung verkauft und dann per Post verschickt. Dann kamen Mails mit die Pakete wären nicht angekommen und sie wollen sofort das Geld zurück. Aber laut Sendungsverfolgung wurden die Pakete angenommen.

Kennst du auch solche Geschichten? Was macht ihr mit der gebrauchten Kinderkleidung eurer Kinder? Im Moment versuche ich unseren Kinderwagen zu verkaufen. Ich bin gespannt, welche Anfragen da noch kommen werden.

 

67 Kommentare

  1. Uff, da sind ja echt schräge Storys bei. Bei mir ging bisher alles gut, ich habe aber auch nicht soooo viel zu verkaufen, da ich das meiste eh geliehen habe

    LG Tine

    1. Ja, das kenne ich auch sehr gut. Ich wollte unsere Sachen auch im Internet bei einer bekannten Plattform verkaufen u nach dem ersten Tag nahm ich gleich alles wieder raus aus dem Netz. Nicht weil es keiner wollte, oh nein wegen solch unhöflichen Aktionen.
      Ein Set war schon verkauft hab es nicht sofort rausgekommen kam so: ich muss es haben muss man nur nochmal mit Preis verhandeln… dann meinte ich sorry schon verkauft… dann hieß es so quasi dass ich sch… sei usw… dachte ich mir ok?! Du brauchst wohl Knigge-Kurs…
      Lg NR

      1. Ja, das kenne ich auch sehr gut. Ich wollte unsere Sachen auch im Internet bei einer bekannten Plattform verkaufen u nach dem ersten Tag nahm ich gleich alles wieder raus aus dem Netz. Nicht weil es keiner wollte, oh nein wegen solch unhöflichen Aktionen.
        Ein Set war schon verkauft hab es nicht sofort rausgekommen kam so: ich muss es haben muss man nur nochmal mit Preis verhandeln… dann meinte ich sorry schon verkauft… dann hieß es so quasi dass ich sch… sei usw… dachte ich mir ok?! Du brauchst wohl Knigge-Kurs…
        Lg NR

    2. Ja leider gibt es solche unverschämten Leute.
      Ich hab heuer auch niegelnagelneue Eislaufschuhe weil sie zu klein schon waren notgezwungen verschenken müssen, haben mich 30 € gekostet.Diese Dame hat mir versprochen das ich Babynahrung für meinen kleinen bekomme.Bis heute habe ich nichts gehört und gesehen. Fährt aber ein procken von Auto und tut so als ob sie sooo arm wäre.

    3. Ich kenne das leider auch zu gut. Diese Sachen habe ich auch alle so ähnlich erlebt.
      Beim Verkauf vom natürlich gebrauchten Zwillingsbuggy wurde bemängelt, dass die Reifen Gebrauchsspuren aufweisen. 😂
      Ich hab mich irgenwann auch entschieden, dass die Sachen meiner Zwillinge jetzt eine Freundin geschenkt bekommt. Mir geht es da so wie dir. Ich freue mich, dass die Sachen weiter getragen werden.

  2. Hallo, ja der Onlineverkauf ist oft nervig aber bisher zum Glück größtenteils gut verlaufen und wenn ich was dazu geschenkt habe – bis auf 1x – ein Dankeschön zurück gekommen. Mittlerweile stelle ich mich manchmal auf den Flohmarkt aber ob der Aufwand wirklich dafür spricht ist eine andere Frage.. Ich frag mich oft ob wir einfach für unsere 3 Kinder zuviel Zeugs haben ;-)

  3. Bei uns gibt es einige Basare wo ich die Sachen hinbringe. Es ist zwar viel Arbeit die Sachen zu beschriften aber irgendwie habe ich gefallen daran gefunden. 10% behält sich der Veranstalter das ist ok.

    1. Bei uns in der Gegend gibt es auch viele Basare. Es hat bei uns bis jetzt immer reibungslos funktioniert. Das mit den 10% ist hier auch so, wobei der Betrag an die jeweiligen Kindergärten und Schulen gespendet wird, die meist auch die Veranstalter sind.

  4. Hi, ich finde es manchmal auch echt nervig Sachen bei Mamikreisel zu verkaufen. Mittlerweile verkaufe ich die Sachen meiner Jungs nur noch auf Kleiderbasaren oder frage Freunde und Bekannte ob sie was brauchen/kaufen möchten. Wir haben eine Whatsapp Gruppe von den Kitaeltern. Da bekommt man ganz viel los und schöne Jungssachen werden sowieso sehr gut verkauft.

  5. Hallo,

    Ohja… bin mit 3 Mädels gesegnet und die Kleidung trägt sich dadurch ab und neues, also wirklich nigelneu für alle Mädels gibts selten. Eher neu-gebraucht, wobei ich echt viel geschenkt finde. Verschenke selber über Kleinanzeigen weiter, aber das meiste landet doch im Altkleider, weil es keiner haben will. Eigentlich schade, weil von meinem ältesten kann es keiner tragen und kenne nur Mädchenmamas…

      1. Ich kaufe für meinen stups gerne und aus Überzeugung gebrauchte Kleidung. Nicht weil ich mir neue nicht leisten kann sondern weil es nachhaltig ist. Ich wäre noch nie auf die Idee gekommen die ohnehin günstigen Flohmarktpreise nachzuverhandeln und übernehme selbstverständlich auch den Versand wenns mal von weiter her ist. Ich finde es arg dass manche sich offenbar so unverschämt benehmen und es deswegen vl keine schönen Flohmarktsachen gibt. Ich verstehe bei solchen Vorgehensweisen auch den Frust der Verkäufer. Aber bitte macht weiter. Es gibt auch andere Käufer 😉

  6. Hallo!
    Ich bringe viel Kleidung zu einem Tauschmarkt. Da beschriftet man die Kleidung und die Spielsachen mit Preis, Größe und Verkäufernummer und sie verkaufen einem die Sachen. Nicht verkauftes muss man sich am Abend wieder holen. Es ist etwas Arbeit, aber man kann es beim nächsten wieder bringen.
    Deine Lösung finde ich aber auch gut. Einer Freundin, die sich darüber freut die Sachen zu hinterlassen, ist doch auch gut!

    1. Ja auf jeden Fall. Ich bin froh, dass sie die Kleidung nimmt und sich drüber freut. <3

      Bei einem Tauschmarkt habe ich auch einmal mitgemacht, aber nicht viel Erfolg gehabt. Aber das waren auch Babysachen. Ich denke die kleinen Größen gehen bei solchen Märkten immer etwas schlechter. Was ist da deine Erfahrung?

      1. Ich hab bei kleinen Grössen auf unserem Tauschmarkt andere Erfahrungen als du: wenn man nicht eine Viertelstunde vor Öffnung der Turnhalle da ist, sind alle Babygrössen schon weg, bis man drin ist. Egal, wieviel es war. Bin da auch unsere Sachen immer losgeworden.

  7. Huhu!
    Ja, solche Erfahrungen habe ich auch schon gemacht. Ich ignoriere gewisse “Nachrichten“ mittlerweile auch. Ich frage mich sehr oft, woher diese “Art und Weise“ kommt. Ist es das anonyme Internet, wurde ihnen kein Anstand beigebracht oder sind die Leute so dreist und unverschämt? Wenn ich im Verwandten- und Bekanntenkreis jemanden kenne, wird es auch verschenkt. Ich verkaufe auch nur wirklich sehr gute Dinge und das zu Mini-Preisen, damit vielleicht jemand der nicht viel hat, seinem Kind auch was schönes gönnen kann. Und bei einem 1€ Teil auch noch einfach ein “Letzte Preis?“ zu bekommen, ist schon unterirdisch. Liebe Grüße!

  8. Hallo.
    Da auch ich viele Anfragen bei Mamikreisel einfach nur frech fand und keine Lust mehr hatte, den Leuten teure Markenkleidung zu Spottpreisen hinterherzuwerfen, spende ich den Großteil an soziale Einrichtungen. Kindergärten freuen sich über Spielzeug, Bücher und Bettwäsche. Frauenhäuser können auch manchmal einiges gebrauchen. Der Rest geht an Muttis aus dem Bekanntenkreis, die es sich nicht so leisten können, aber sich regelmäßig darüber freuen.

    LG Katja

  9. Hallo,

    ich verkaufe lieber persönlich auf dem Flohmarkt und selbst hier gibt es manchmal Leute wo man sich echt an den Kopf packt. Aber das Gro ist super nett und ich habe immer sehr viel Spaß dabei. Allerdings beschränke ich mich auf kleine Märkte in Kitas, bei den großen z.b. im nahe gelegenen Park wird leider auch viel geklaut,ist halt riesig und anonym.
    Was nach zwei Mal nicht weg geht geht an das hiesige Haus des Kinderschutzbundes. Die haben einen Kleiderladen wo jeder für ganz kleines Geld Sachen erstehen kann. Das ist ein tolles niedrigschwelliges Hilfsangebot.

    Liebe Grüße
    Cathrin

  10. Oh Mensch, da hast du vielleicht echt auch ein bisschen Pech gehabt. Ich habe auf Mamikreisel bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht. Klar, ab und zu kommt mal so eine Anfrage wie ‚Letzter Preis?‘, aber das ignoriere ich einfach :-) Aber ich kann absolut nachvollziehen, dass du darauf keine Lust mehr hast. Hauptsache, die schöne Kleidung wird noch eine Weile getragen und das wird sie ja bei deinen Freunden :-)

    Liebe Grüße
    Julia

  11. Mir ging es genauso. Ich verschenke die Kleidung meiner drei Kinder auch nur noch
    Ich habe tolle Sachen bei ebay verkauft, wo ich dann Reklamationen bekam, die Sachen seien nicht neu.
    Née. Hatte ich auch nie behauptet.
    Ich schenke es nun Freunden oder gebe es der Diakonie.

  12. Ich kenne dieses Drama.
    Ich habe bei eBay diese Erfahrung gemacht. Am liebsten Markenware für 1 Euro und dann bemängeln und Geld zurück haben wollen. Die nicht angekommenen Päckchen und Briefe kenne ich auch.
    Ich habe die Sachen vorübergehend alle in Kisten gepackt und jeglichen Spaß am Verkaufen verloren.
    Vielleicht gehe ich damit noch mal zum Flohmarkt

  13. Huhu, ich mach das auch nicht mehr. Früher mamikreisel und ebay. Aber ich habe einfach keine Lust und Zeit, dauernd wegen 2 Euro hin und her zu mailen, mich zu ärgern und meinem Geld hinterherrennen zu müssen. Ich spende (Kindergarten, DRK, Flüchtlingshilfe), verschenke und verkaufe die Sachen für ganz kleines Geld an liebe Menschen, die ich kenne. Bisher bin ich alles los geworden. Also genau wie bei dir.

    Liebe Grüße von der anderen Jungsmama-Bloggerin ;)
    Marsha

  14. Hallo, ich habe auch schon einige Sachen über willhaben verkauft/gekauft und dabei unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Jedoch fand ich die meisten Mütter und Väter wirklich ausgesprochen nett. Diese lassen die paar unangenehmen Leute auch schnell vergessen.
    Lg Dagmar

  15. Hihi,
    Ich verkaufe meine Kleidung auf dem Flohmarkt. Da nervt nur das Etikettieren. Auch bei Mamikreisel biete ich Kleidung an. Aber bei Menschen die weder Bitte noch Danke beherrschen und kein Hallo etc. Schreiben können(egal in welcher Sprache) an die verkaufe ich auch nicht.
    Habe auch schon fast einen Kauf abgebrochen. Ich lege drauf viel Wert.

  16. Hallo ich habe auch meine tollen Erfahrungen gemacht. Ich habe die Kleidung von meinem Sohn komplett für 40€ verkauft. Die Dame wollte sie versendet haben. Alles gut und schön es war dann ein riesiger Umzugskarton voll. Nach nicht mal 24 Std. kam dann eine Nachricht wo ihr Paket bliebe. Es war Wochenende und ich hatte das Paket samstags zur Post gebracht bis das Paket bei ihr an kam hatte ich nur terror Sie wollte sogar das ich bei der Post Anrufe weil es ja nicht sein kann dass man 2 Tage auf sein Paket warten muss. Als die Kleidung dann an kam meinte sie die Sachen wären kaputt und dreckig. Was mit Foto Beweis nicht der Fall war. Leider hatte sie über Paypal bezahlt und nachdem Paypal mir dann mein Geld gesperrt hatte und sie noch meine Kleidung hatte hat Paypal noch über einen Monat gebraucht um zu entscheiden das Sie ihr Geld zurück bekommt und ich meine Kleidung. Als ich sie zurück bekommen habe fehlten teile und waren mit frischen Flecken bedeckt sodass ich die Hälfte der Kleidung auch noch weg schmeißen konnte. Nie wieder mache ich so was da gebe ich sie lieber ans sozialkaufhaus. Solche Menschen wie diese Frau braucht die Welt einfach nicht.

  17. Hui, das ist aber echt teils heftig, Deine Entscheidung lieber zu verschenken, kann ich gut nachvollziehen, da vergeht einem ja echt die Lust sich die Mühe zu machen. Das mit „Letzter Preis“ kenne ich, allerdings nicht bei Kinderkleidung, da bei und die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist und von daher noch aufgehoben wird. Ich finde das einfach nur unhöflich, reagiere bei dieser Nachricht einfach nicht, frei nach dem Motto: Wer sich wie ein Rüpel aufführt, darf nicht erwarten wie ein/e Gentleman/Lady behandelt zu werden ;)
    Ich habe sehr viele Klamotten für unseren Sohn gebraucht gekauft und das auch sehr günstig, bin da auch recht großzügig, was den Zustand angeht. Total verdreckt und zerrissen geht nicht, klar, aber bei Flecken die eindeutig nicht von Kot oder Urin stammen, ist es mir egal. Früher oder später kommen die eh XD

    Ich kenne Deine Erfahrungen aber nur zu gut von Erwachnenenkleidung. Aussortiert von mir und meinem Mann gebe ich auch nur noch im Freundes-/Familienkreis weiter, ansonsten geht’s in die Altkleider!

  18. Hallo das kann ich sehr gut verstehen,grad das mit den Pampers ist echt übel🙈 Ich habe es auch schon öfters verkauft,aber mittlerweile ist es so schlimm das den Leuten oft geschenkt noch zu teuer 😠 Es macht keinen Spaß mehr. Liebe Grüße Vanessa

  19. Ich verschenke selbst die guten Sachen nicht mal mehr. Ich haue sie in den Container. Über die unverschämten Verhaltensweisen anderer Leute will ich mich nicht mehr aufregen. Fertig! Das hat mich auch soweit gebracht, dass ich überlege, was und wie viel wir an Klamotten / Spielzeug brauchen. Die Entscheidung hat auch was Gutes :-)!

  20. Ich kenne es andersherum – ich habe kürzlich beschlossen nie wieder gebrauchte Kinderkleidung online zu kaufen :-S Jeeeeeeedes Mal habe ich negative Erfahrungen gemacht. Zuletzt habe ich einen Regenoverall für 40€ zzgl. 5€ Versand gekauft (neu kostet der Overall 60€) und habe beim ersten Probetragen des Anzugs feststellen müssen, dass die Ärmel so verdreht angenäht sind, dass es pro Arm 1-2Minuten dauert, bis ich meinen Sohn hineingefummelt habe. Hätte ich das gewusst, hätte ich gleich einen neuen gekauft. So erging es mir bisher bei ALLEN Käufen. Ich fühle mich echt verkaspert. Oder kennt ihr diese Mütter, die sich von den Sachen nicht trennen können und bei VÖLLIG abgetragenen, kaputten und verfärbten Sachen immernoch 80% des Neupreises haben wollen? Einfach nur anstrengend. Man muss echt aufpassen, was die angebotenen Sachen aktuell online kosten, denn manchmal werden die auch im Sale eingekauft und mit Etikett teurer weiterverkauft. Mies.

  21. Hallo…
    Ja ich kann mir gut vorstellen dass solche Erfahrungen einen dann mit der Zeit vom Verkauf abhalten…
    Ich habe mich vor gut zwei Jahren selbständig gemacht und helfe damit genau solchen Fällen ab.
    In meinen Secondhand Laden für Kinder kann man alles abgeben. Ich zeichne alles aus und behalte die Ware für ca. 6 Monate im Verkauf.
    Dann wird abgerechnet.
    Meine Kunden bekommen ihren Anteil für verkaufte Ware und die restlichen Artikel zurück.
    Viele spenden diese Reste aber auch und ich führe sie dann gemeinnützigen Organisationen zu.
    Vielleicht gibt’s sowas ja auch in eurer Nähe.
    Liebe Grüße 👋

  22. Leider erging es euch so. Ich habe bislang nur gute Erfahrungen gemacht und denke, das solche Aktionen oft von Leuten mit Migrationshintergrund und anderer kultureller Auffassung kommen. Ich kenne solche Kommentare nur vom Autoverkauf mit diesen Leuten. Macht bitte trotzdem weiter, es gibt viele Leute, die solche guten Pakete brauchen für wenig Geld. Ernsthaft.

  23. Mensch das ist ja mal krass und vor allem frech. Ich habe bis jetzt nur gebrauchte Sachen gekauft und finde es auch OK dafür zu bezahlen und finde es auch nicht schlimm wenn da Mängel dran sind ist ja völlig normal. Wir machen zweimal im Jahr in unserer Kita einen Kindersachen Flohmarkt. Das Geld wird dann der Kita gespendet. Vielleicht gibt es bei euch in der Nähe sowas ähnliches. Das erspart dann auch viel ärger. Lg Steffi

  24. Kommissionsbasare finde ich super. Ist auch mal was „verloren“ gegangen, aber vieles habe ich gut verkauft, ohne mit den Käufern zu diskutieren.

  25. Ich gebe nur noch unsere Sachen zum second hand Händler. Die ganze Arbeit und den Ärger den man sich im Internet einfängt tu‘ ich mir nicht mehr an.

  26. Auch ich kenne das zu gut.
    Am Anfang lief alles gut. Die Anfragen waren zwar zeitaufwendig, aber ich habe gut verkauft und konnte für meinen Sohn was Neues holen. Aber es wurde hinterher immer anstrengender. Es ging um Zustand der Anziehsachen, um den Preis. Am liebsten möchten viele die Anziehsachen neu kostenlos geschenkt bekommen. Und beim Porto wird auch noch gehandelt. Der aber dann geschah etwas, weswegen ich mit dem Verkaufen komplett aufgehört habe: ich habe selber was gekauft und habe kein Paket erhalten. Ich musste die Dame für einen Wert von 20€ anzeigen. Erst durch Hilfe der Polizei habe ich die Ware hinterher erhalten. Ähnliche Erfahrungen habe ich auch mit einer anderen Plattform gemacht. Vieles verschenke ich jetzt an Freunde / Bekannte und Kita. Und bei z.B. Möbeln fahre ich mittlerweile sogar lieber zur Müllverbrennungsanlage. Schade alles

  27. Oh ja….Ich hatte einen gebrauchten aber sehr gut erhaltenen Pucksack zum Verkauf angeboten und war so ehrlich bei einer Anfrage anzugeben,das ich die 2. Besitzerin bin.Dann kam die total erschrockene Frage“Da bin ich wohl die 3.Besitzerin?“ zurück.😧
    Ja und? Soll ich ihn jetzt wegwerfen?🤷‍♀️
    Und dann wollte man natürlich noch den Preis verhandeln obwohl ich schon weit unter dem sonst gehandeltem Preis war…
    Und, wie schon geschrieben: Sätze bzw. Fragen sind vielen heutzutage fremd, genau wie die normalen Höflichkeitsfloskeln oder eine ordentliche Begrüßung oder Ansprache.

  28. Hallo, muss gerade echt schmunzeln!
    Dachte bislang, dass ich nur an solche Personen treffe 😂
    Ich habe auch keine Lust mehr die Kinderklamotten zu verkaufen. Die Leute sind so unverschämt, wollen nichts bezahlen und es vor die Tür geliefert bekommen!
    Alle wollen ihre Kinder in Markenklamotten hüllen, kennen also die Anschaffungspreise, wollen aber nichts dafür bezahlen!
    So ist es leider 🙃

  29. Oh ja da hab ich auch schon ne Kanidatin gehabt die viele Babysachen wie Wippe Kissen etc abkaufen wollte
    Bin beim Preis schon extra runter gegangen und als die Dame dann da war sagte sie mir die Sachen sehen ja alle scheiße aussehen würden (obwohl ich von allen Mängel detaillierte Fotos geschickt habe )
    Sie wollte anscheinend das ich noch weiter runter gehe im Preis aber das war mir dann auch einfach zu blöd und verschenken wollte ich sie dann auch nicht weil ich extra alles gewachsen hatte usw. ….
    hab die Sachen dann bei ihr am Ende aus dem Kofferraum wieder raus wieder geholt und bin dann gegangen !
    Und dann sich beschweren wegen der Anfahrt 😒
    Da konnte ich dann auch nur ein „selber schuld“ raus drücken!
    Aber sonst hätte ich eigentlich auch beim gebraucht Kauf immer gute Erfahrung

  30. Mein Keller platzt aus allen Nöhten aber keiner will dafür was geben.

    Ich habe es eingestellt Kleidung zu kaufen oder verkaufen.

    Mein Bruder verleiht nämlich tolle Kleidung ob Marke oder nicht und nach 4 Wochen gehen die Sachen an ihn zurück.

    http://Www.kindoo.de
    Für uns alles Zwillingseltern gibts nichts besseres

  31. Mir geht es genau so wie vielen von Euch. Mir ist mittlerweile meine Zeit die ich brauche um alles einzustellen und zu bearbeiten zu schade. Dann diese Mails was ich anders oder besser machen könnte oder wie genau mein Angebot ganz oben steht, natürlich gegen Bezahlung, stören mich sehr. Flohmarkt … beim letzten musste ich so arg diskutieren. Nein ich bin damit durch.
    Weniger Anziehsachen für die Kinder, gerne gebraucht (unsere jüngste wächst so schnell) und im Anschluss verschenken. Das tut mir und auch den anderen gut.

  32. Hallo und Guten Abend! Ja, was beim Verkauf über Onlineplattformen alles abgeht, ist wirklich gruselig! Wir haben uns gestern noch darüber ausgelassen! Aus den zu kleinen Sachen meines Sohnes habe ich eine Decke genäht. Andere Sachen habe ich verschenkt, gespendet oder ganz analog auf dem Flohmarkt verkauft!

  33. Da hast du echt recht was Sachen verkaufen angeht. Ich habe auch vor 10 Jahren nach meiner ersten Tochter alles verschenkt. Nun ist meine zweite Tochter ein halbes Jahr alt und ich werde für meine Verwandten alles aufbewahren. Nichts verkaufen. Heutzutage sind die Leute undankbar und frech. Sogar verschenke Sachen ( gute Marken) wie Spielzeug, Kleidung sind für die wie Sand. Schade. Ich hätte mich gefreut wenn es so eine Tausch-Leih Börse für die ersten drei Jahren existierte. Man besorgt so viel und dann, wohin damit?

  34. Ja das kenne ich auch nur zu gut. Online verkaufe ich auch nichts mehr.
    Ich kenne aber echt genug Menschen die wirklich in Not sind und Hilfe brauchen. Deshalb verschenke/spende ich Kleidung einfach und ernte oft wirkliche Freude und Dankbarkeit.
    Und sowas ist mit keinem Geld zu bezahlen.

  35. Ich verkaufe viel auf Flohmärkten. Außerdem gibt’s bei uns einen 2nd Hand Laden für Kindersachen. Hinbringen, mit Etiketten versehen und Preise festlegen (oder die Mitarbeiter dort machen das), die hängen das dort superordentlich auf und verkaufen es. Die behalten natürlich Prozente vom Erlös, dafür ist das echt entspannt.

  36. Wir bekamen viel als Kinder unsere Kleidung geschenkt ( halt nachgetragen ) wir waren stehts sehr dankbar dafür. Da meine Eltern manchmal wirklich wenig Geld hatten. Würde sie auch verschenken.

  37. Bei uns in der Familie gibt es nur Jungs…dadurch sind viele Sachen einfach durch und dann leider Für den Müll…aber vieles ist auch fast ungetragen, da man ja immer mehr geschenkt bekommt. Die Besten verschenke ich auch nur noch oder behalte sie für eventuelle Nachwuchs meiner Brüder auf. Der Rest auch Spielsachen (alles noch in gutem Zustand)geht an Hilfsorganisationen direkt nach Griechenland (Flüchtlingshilfe) oder in Wien an ein Kloster (Flohmarkt für gute Zwecke)
    Toll wäre ein Kleidertauschcafe für Kindersachen….

  38. Hallo,
    also ich hab mir das Klamottenkaufen anfangs durchaus überlegt, v.a. weil ich anfangs selbst noch viel kaufen musste. Das hat sich allerdings als extrem umständlich und wenig rentabel herausgestellt. Seither bin ich froh, wenn ich im Freundeskreis willige Abnehmer habe. Hauptsache jmd anders freut sich drüber und ich brauche nur beim nächsten Treffen alle Kartons abladen und fertig. Besser geht’s nicht, oder?

  39. Hallo, wir haben auch ähnliche und nicht so gute Erfahrungen gemacht und haben echt überlegt und sind auch schlussendlich draufgekommen, dass man an Freunde die Sachen weiter gibt und man so auch seine Freude daran hat, wenn man die Kleinen in den Sachen der eigenen Kinder wiedersieht. Und dann haben wir noch etwas gemacht, dass hat uns zum Schluss noch ein viel größeres Lächeln ins Gesicht gezaubert. Wir haben bei einem Kinderheim angefragt, ob eventuell Sachen, Spielzeug usw. gebraucht wird. Dort wurde es uns mit viel Dankbarkeit abgenommen. Auch in solchen Einrichtungen ist nicht immer der Staat bereit Geld für die Kleinen zu geben und somit waren wir total zufrieden mit unserer Spende.
    Ein anderer Tipp vielleicht noch am Ende, unsere Tafel hat auch eine kleine Kleiderkammer und dort sind wir auch schon Sachen losgeworden, die sonst nur noch im Altkleidercontainer gelandet wären, weil sie einfach niemand haben wollte, obwohl nicht kaputt oder sonst wie verunstaltet.

  40. Oh ja, mir ging es ähnlich wie vielen der Kommentatoren. Ich habe versucht, auf Mamikreisel zu verkaufen, teilweise ungetragene Sachen zu günstigen Preisen, aber selbst die waren noch zu teuer. Ich kaufe auch ungern, weil ich mir alles umständlich zusammensuchen muss, dann ist oft keine Sofortzahlung möglich, also schreibt man noch x-mal hin und her und zahlt dann für jedes Stück einzeln Porto. Habe mir angewöhnt, alles zu spenden, was wir nicht für Nummer 2 aufheben wollen und ich kaufe auch nur noch in Kindersecondhandläden oder auf Flohmärkten. Spart viele Nerven ;)

  41. Ich kenne alle geschilderten Fälle, hatte ich selber auch schon.
    Ich verkaufe weiterhin die Sachen. Ich nehme nix persönlich,auf komische Reaktionen /Aufgorderungen antworte ich einfach nicht. Klar,gehört es zum guten Stil sich anständig zu benehmen, aber ist halt nicht jedermanns Sache. War so, wird immer so bleiben.
    Bleibt jedem selbst überlassen, ob er deshalb nichts mehr verkauft oder professionell damit umgeht und es nicht persönlich nimmt.

    Sobald man mit „Kunden“ zu tun hat, muss man sich bewusst sein,dass Menschen unterschiedlich sind. Das ist in jeder Branche so.

    Wenn man damit nicht umgehen kann, sollte der Verkauf von jemand anderem Übernommen werden und man selber widmet sich einer friedlicheren Aufgabe (zB Preise festlegen)
    Dies auch nicht persönlich nehmen,ist eben eine Sichtweise.

  42. Ich hatte neulich ein paar Schuhe ins Netz gestellt, da kam dann von einer älteren Frau, so schätzungsweise um die 50, ne Mail dass sie Interesse hat und ob man am Preis noch was machen kann. Ich wurde gleich geduzt und die Mail klang sehr unfreundlich und bedrängend. Da ich nicht innerhalb eines halben Tages geantwortet hatte (da ich an diesem Tag zwei Termine hatte und wirklich im Stress war) kam dann ein paar Std später ein groß geschriebenes HALLOOOOOOO mit solchen Lautsprechersymbolen und einem patzigen“kannst du net antworten?!?!“
    Da hat es mir dann gereicht. Habe ihr mitgeteilt, dass ich nicht wüsste wann ich ihr das DU angeboten habe und dass mein Leben nicht nur daraus besteht, ununterbrochen nach Anfragen zu schauen und dass man mich auch nicht virtuell anschreien muss, denn so wirkte das mit diesen drei oder vier Lautsprecher Symbolen.Und dass ich unter diesen Umständen kein Interesse an einem Verkauf an diese Person habe. Zwei Minuten später kam von einem anderen Account aus dem selben Ort, ähnlich patzig, ne weitere Anfrage, auf die ich dann gar nicht erst reagiert habe. Die Schuhe stehen immer noch bei mir zu Hause. Da bin ich dann auch wählerisch. Höflichkeit muss schon sein find ich.

  43. Ohja… das kenne ich auch nur zu gut :/ meine Kleine ist jetzt 15 Monate alt und es hat sich echt schon einiges zusammengesammelt. Eine schöne Erstaustattung eben. Aber mir graut es so sehr davor, das ganze zu verkaufen :(
    Wir haben kürzlich einiges an Tierzubehör übers Internet verkauft/verschenkt und die Anfragen waren zum Teil echt unverschämt („letzter Preis“ ist ja eher schon ein Klassiker :( aber wenn sich ewig nichts tut, dann antwortet man irgendwann auch auf so etwas), zum Teil kamen die Leute auch gar nicht erst oder wollten es bis vor die Haustür gebracht bekommen.
    Ich finde das sehr traurig, da ich mir immer besonders viel Mühe für eine gute Beschreibung und anschließenden Kontakt mache…
    Aber vllt klappt es ja und für die Kleine kommen ein paar Münzen zusammen, von denen ich ihr was tolles kaufen kann :)

  44. …ich habe gerade im Bekanntenkreis komische Erfahrungen gemacht.
    „Brauche noch langärmelige Shirts für unsere Kleine. Hast du noch was? Würden so 6 Stück nehmen“ Super, klar habe ich noch was da! Und schon hatte ich wirklich tolle 8 Shirts rausgesucht. Nix verwaschen, Markensachen, echt süßes Zeug. Wollte lediglich 2 Eur/ Stück fürs Sparschwein.
    Zurück kamen 6…
    Ähnliches Spiel gestern: Karton mit Bodys, Shirts, Hosen… Gr. 80 – zurück kam fast der ganze Karton und 12 Eur.
    Da frage ich mich schon, was mit mir nicht stimmt?!?!? Wirklich schlichte, hochwertige Sachen dabei. Ich verkaufe nur noch fremd oder bringe es zum DRK – da nervt mich das im bekaNntenkreis wenigstens nicht.

  45. Das verstehe ich irgendwie nicht, anderherum bin ich total hinterher nach Gebrauchten Kinderklamotten weil es einfach nachhaltig ist auf der anderen Seite habe ich das Gefühl das nur noch nach Marken gegiert wird. Ich verkaufe momentan Steiff, Sigikid und Next Klamotten bzw habe Sie seid Monaten online niemand kauft obwohl ich zwei Euro pro Teil möchte, mir kommt es so vor als wenn nur noch Marken wie Engel, Monalisa, Findkid usw gefragt sind. Topolino und C&A will niemand mehr haben und der Rest am besten für 0,50 das Stück keine Ahnung ob es wirklich am Winter liegt aber wenn ich doch zurück denke habe ich auch immer bei Schnäppchen vorausschauend gekauft. Zurzeit werde ich nicht Mal Sterntaler Schlafsäcke für den Winter los obwohl sie nur 10 Euro kosten. Früher ging es leichter habe ich im Gefühl, mittlerweile na ja und ich bin dann eher die Dumme die dann Mal für ne Kiste gebrauchte Klamotten nen 100 zahlt. Die paar Teile die ich anbiete sind wirklich teilweise ungetragen weil ich wirklich zu viel geschenkt bekommen habe usw wenn man die Preise beobachtet dann sieht man das es unverschämte Preise gibt aber auch die günstigen Angebote kaum anfragen erhalten da frag ich mich wieso, und warum? Ich brauche Platz größtenteils geht es mir darum das die Klamotten nicht im Keller verrotten und evt dann wirklich durch Stockflecken unbrauchbar werden dann lieber günstig weiter verkaufen was weg ist ist weg aber selbst das klappt nicht

  46. Und sehe es irgendwie nicht ein das ich verschenke hab ich damals Mal gemacht bei einer Ausländischen Frau die hab ich wieder getroffen Baby hat sie leider verloren und meine Klamotten habe ich wenig später auf eBay wieder gefunden wurden für viel Geld weiter verkauft, ich verschenke nicht wenn andere sie dann weiter verkaufen und daraus Gewinn schöpfen

  47. Oh ja!
    Ich habe mir es zum Schluss auch einfach gemacht.
    Ich habe auch oft genug Anfragen bekommen, abholtermine vereinbart, oder unhöfliche Anfragen bekommen und ich habe es zum Teil mit eingeplant für nichts und wieder nichts. Mit zwei Kindern unter zwei nicht immer einfach!
    Tja ich habe sehr viel gleich für kostenlos rein gestellt. Nur sehr wenige Sachen zum Verkauf. Der Rest ging zur Spende.

  48. Ich finde es aus der anderen Sicht (des Käufers) echt schlimm. Viele gebrauchte Sachen werden oft für zu viel Geld Verkauf.
    Ich selbst habe nur 0,20€ pro Kleidungsstücke genommen. Und dass waren wirklich gut erhaltende Sachen. Dann auch viel (!) verschenkt.

  49. ….da kann ich auch ein Lied singen. Die meisten hätten am liebsten noch Geld obendrauf, um die eh schon viel zu günstigen Teile zu nehmen.
    Ich habe irgendwann beschlossen, aus den Lieblingskleidungsstücken meines Sohnes anderes zu nähen. Das werden dann Erinnerungsstücke.

  50. Habe mit Interesse die Kommentare hier gelesen. Ich verkaufe seit über zehn Jahren auf Flohmärkten, später dann auch online. Bei mehreren Kindern, die vom Alter her nicht so dicht aufeinander folgen, klappte das auch immer gut. Früher kamen die Frauen/Mütter mit Listen und kauften danach ein.
    Als es mit den örtlichen Märkten dann schlechter wurde, verkaufte ich auf online-Plattformen – auch mit gutem Erfolg. Vor ein, zwei Jahren versuchte ich mal Mamikreisel, im Jako-O-Forum verkaufe ich seit einigen Jahren auch und bei ebay. Mein Fazit nach all der Zeit: Es wird immer schlimmer und läuft immer schlechter. Ich nutze alle verfügbaren Quellen, online-Plattformen, örtliche Flohmärkte, aber man wird kaum noch was los. Höchstens mal eine Markenjacke für kleines Geld.
    Inzwischen nutze ich auch Momox und andere Textilankaufsbörsen. Das läuft noch ganz gut. Und es stimmt: Topolino, C&A und H&M gelten inzwischen als Marken des „Kleinbürgertums“. Kauft niemand mehr gebraucht. Meine Erfahrung auch: Je größer die Größen, umso seltener wird noch gekauft. Ab 128/134 kann man es vergessen, selbst ungetragene Sachen gehen nicht. Hier kaufen die Second-Hand-Kinderläden solche Größen gar nicht mehr an. Dabei kostet Kinderkleidung für Kleine noch vergleichsweise kleines Geld, größere Kinder kosten viel, viel mehr in Sachen Kleidung.
    Na ja, wir tauschen und verschenken für die Mädchen noch viel untereinander und die Jungs haben halt nicht so viel im Kleiderschrank. Zum Glück werden die großen Größen länger getragen. Eins meiner Kinder hatte eine Größe über drei Jahre! Da sind die Sachen dann auch durch.

  51. Habe früher gute Kleidung auf Kleidermärkten von KiTas angeboten, aber auch hier trifft man immer mehr unverschämte Muttis, die am liebsten gar nichts für gute Markenkleidung bezahlen wollen. Ich kann dich gut verstehen, auch ich verschenke die Sachen inzwischen lieber oder gebe sie an Freunde mit kleineren Kindern weiter.
    Echt schade, ich selbst kaufe eigentlich auch gerne gute getragene Sachen und zahle immer einen fairen Preis.
    Unsere KiTa veranstaltet inzwischen auch keine Kleidermärkte mehr, weil wir alle unzufrieden waren.

  52. Hallo, ich lebe nicht in Deutschland, sondern in Israel. Hier werden abgelegte Kindersachen nicht verkauft, sondern gespendet/Weitergeschenkt. Und ja, auch neuwertige, teure Sachen. Das Geben wird als Segen angesehen. Als mein drittes Kind 2 war, habe ich alles (Bett, Kinderwagen, Kleidung, Tragegurt…) verschenkt. Jetzt bin ich ungeplant wieder schwanger und hatte innerhalb kurzer Zeit von Babykleidung über Kinderwagen und Babybett alles zusammen. Teils von einer Freundin, teils über Leute, die im Internet inseriert hatten. Vielleicht so als Gedankenanstoß…

  53. Hallo,
    ich finde es auch schade, dass man heute wirklich Probleme hat, gute gebrauchte oder auch super erhaltene Kindersachen an andere Menschen abzugeben. Leider wird so etwas wie Höflichkeit für viele nur noch ganz klein geschrieben oder kommt gar nicht mehr vor. Zumindest scheint das für’s Internet zu gelten.
    Wir hatten unseren 3 x benutzten Kinderwagen bei eBay Kleinanzeigen eingestellt – nur Theater! Eine Händlerin war besonders frech: Hat gedrängelt, weil wir nicht innerhalb von weniger als 4 Stunden zurück geschrieben haben (wir gehen vielleicht nebenbei aus Spaß auch noch arbeiten), dann sollten wir noch ein ganzes Ende mit dem Preis runter gehen UND den KiWa auch noch kostenlos liefern … für weniger als 60,- Euro! Hallo??? Der Wagen liegt mit allem Zubehör bei knapp 200,- Euro Neuwert. Er wurde nur 1 x für eine einstündige Ausfahrt genutzt und 2 x hat der Lütte nur für je eine halbe Stunde drin gesessen. Das sieht man dem Wagen auch an – keine Kratzer, keine Flecken, nur die Räder sehen nach 1 x fahren aus. Ich würde ja noch auf 50,- Euro runtergehen, aber nicht, wenn man dann so aggressiv und frech ist, wie diese Dame. Nein Danke!!!
    Plattformen werde ich jetzt auch lieber meiden. Wir gehen lieber nächstes Jahr wieder auf Kinderflohmärkte. Da sind die meisten Leute sehr nett und freuen sich noch über die Sachen. Klar gibt es auch da mal Ausreißer, aber die hat man leider überall (komme aus dem Handel und weiß, wovon ich rede). Spaß macht es vor allem deshalb, weil man teils auch mit einigen Eltern mal ins Quatschen kommt, es persönlicher ist und man selbst auch noch einmal für die Kinder nach Klamotten oder Spielzeug schauen kann.
    Die Menschheit verroht leider mehr und mehr – wenn wir uns alle wieder mehr mit Respekt und Freundlichkeit begegnen würden und die Menschen bzw. Dinge wieder schätzten lernen würden, dann wäre es für alle leichter und schöner. Aber Dummheit und Frechheit werden wohl nicht aussterben sondern eher noch zunehmen. Leider … .
    Ganz liebe Grüße,
    Yvonne

  54. Ich verkaufe solche Dinge auch nicht mehr.
    Zum einen ist mir das Fotografieren und mit Preisen versehen und Einstellen so aufwändig, zum anderen war mir auch die Kommunikation zu „unfreundlich“. Wenn ich etwas möchte, frage ich nett an, und wenn ich dann etwas bekommen habe (via Versand), gebe ich Rückmeldung und bedanke mich noch einmal… ich hab selten Rückmeldung bekommen… (grad bei einer bestimmten Marke… da ist die Gier so groß, dass ich aus dem Wahnsinn dann auch ausgestiegen bin und sie nicht einmal mehr selber kaufe…)

    Seit einem guten Jahr hab ich eine Nichte, die bekommt nun alles, Freunde, wenn sie wollen und der Rest bzw alles was zurück kommt, wandert zum Familienlager ;) da sind schon die Kleidungsstücke meines Mannes, seiner Geschwister und Cousinen/Cousins und jetzt auch von unseren Kindern und den Kindern der Cousinen/Cousins.

  55. Ach ja eure Erfahrungen teile ich auch. Ich verschenke auch viel an Freunde, Spende viel an unser Sozialkaufhaus und ein wenig steht bei Mamikreisel drin. Von Kleiderkreisel war ich doofe Anfragen gewöhnt und antworte da nicht drauf. Was mich auch anfuxt, ist dass bitte und danke echt aus der Mode ist. Bei jedem Päckchen kommt ein kleines Geschenk/Dankeschön von mir rein (Kinderkosmetik oä) und bisher hat sich eine Käuferin bedankt bei über 30 Verkäufen in den letzten Monaten. Das frustet mich.

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